Berliner Allee - Düsseldorf-Mitte
argee gleim - 24. Dez, 16:42
Schadowstrasse - Düsseldorf-Mitte
argee gleim - 24. Dez, 16:36
Ich nehme an, dass momentan in so gut wie jedem zweiten Haushalt mindestens ein Weihnachtsstern steht. Der Weihnachtsstern (Poinsettia pulcherima) gehört zu den Wolfmilchgewächsen (Euphorbiaceae). [Wird die Pflanze verletzt, tritt ein weißer, giftiger ‚Milch’saft aus.]
Die Heimat der Pflanze ist Mittelamerika. Früher nannte man sie auch Mexiko-Stern.
Was wir als Blüte wahrnehmen, ist ein Kranz von Hochblättern (Brakteen), die ein Cyathium umgeben. Dieses kann man als eigentliche Blüte ansehen. Wie bei allen Wolfsmilchgewächsen hat das Cyathium der Weihnachtssterne etliche Besonderheiten.
Das Cyathium der Poinsettia besteht aus einer perianthlosen (blütenkelch- und blütenblätterlose) weiblichen Gipfelblüte und 5 (Gruppen von) männlichen Blüten, ebenfalls perianthlos, welche nur aus jeweils 1 Staubblatt bestehen. Sie sind durch eine Einschnürung vom Blütenstiel abgesetzt. Dieser Blütenstand ist umgeben von Hochblättern, den stark gefärbten Brakteen, die uns veranlassen, uns diese Pflanze ins Zimmer zu stellen. Dazwischen finden wir elliptische oder halbmondförmige Nektardrüsen sitzend.
Fertig ist die Scheinblüte. Ein für uns ungewohnter und mit Interesse zu betrachtender Versuch der Evolution, geschlechtliche Vermehrung zu organisieren. So ein Cyathium zeichnet sich durch eine ziemlich schonungslose Nacktheit aus. Auch haben zur Zeit des Entstehens dieser Pflanzengruppe die Designer wohl gerade Mittagspause gemacht oder geschlafen, vergleichen wir so ein Cyathium mal mit den uns viel gewohnteren Blüten eines Apfels oder einer Tulpe. Als sie das Ergebnis sahen, haben sie schnell die oberen, das Cyathium umgebenen Blätter kräftig eingefärbt. So macht man das in Mexiko. Und sie haben Erfolg damit, wie Ihr auf Euren Fensterbrettern sehen könnt, oder auch in teneriffischen Gärten, wo die Poinsettie zu mehreren Meter hohen Sträuchern heranwächst.
argee gleim - 24. Dez, 16:11
Ich war eben noch schnell einkaufen. Musste sein. Ein paar Kleinigkeiten müssen nun mal frisch sein und lassen sich nicht bevorraten. Das geht Allen so. Deshalb sind auch Alle auf der Straße und in den Lebensmittelgeschäften, beim Bäcker und beim Blumenhändler. Einkaufsflachrennen. Man gab sich Mühe, den jeweils Anderen leben zu lassen und ging mit seinen drei Dingen, das Geld in der Hand zur Kasse. Die Bürgersteige voller wandernder Einkaufsbeutel und –Taschen. Man sagte Guten Tag und Tschüss. Nicht ‚Frohes Fest’ oder irgendwelche, oft üblichen, umfangreichen Wunsch-Litaneien. Man verlegte sich aufs Praktische und Machbare.
Heute wird hier noch der Müll ahbeholt. Die Tonnen stehen schon draußen.
argee gleim - 24. Dez, 11:04
argee gleim - 24. Dez, 08:33
Berliner Allee - Düsseldorf-Mitte
argee gleim - 24. Dez, 08:16
argee gleim - 24. Dez, 08:16
Was die USA da an weltweiter
Datenbank aufbauen wollen, sprengt alles Dagewesene.
Fotos, Fingerabdrücke, Augen-Scans, Daten über Gesichtsformen und Sprachmuster. Besuchst Du die USA, wirst Du erfasst. Die Weltherrschaft als Ausdruck der Gobalisierung. Oder der Gipfel der Globalisierung. Das Wort ‚Gipfel’ darf in keinem politischen Text fehlen. Nicht in Deutschland.
Merkel – Schäuble, Sie Stümper.
argee gleim - 24. Dez, 07:12
Über einen Großonkel von mir erzählt man Folgendes.
Dem starb einfach so seine Frau weg. Er fand im Keller reichlich Eingemachtes und andere Vorräte. Daran hielt er sich. Einmal am Tag fand er den Weg hinunter und wieder rauf. Als die Brennholzvorräte zu Ende gingen, griff er zum Mobiliar. Der Ofen bollerte ganz zur Zufriedenheit meines Großonkels.
Als kaum noch Brennbares im Haus war, gingen auch die Vorräte zu Ende. Schließlich verbrannte er die Kellertreppe und verstarb.
Da fliegt ne Motte. Ich übe mich gerade im Lassowerfen.
argee gleim - 23. Dez, 19:20
ÖPNV-Knotenpunkt Vennhauser Allee - Düsseldorf-Eller
Hier stand mal ein Baum.
argee gleim - 23. Dez, 19:14
ÖPNV-Knotenpunkt Vennhauser Allee - Düsseldorf-Eller
argee gleim - 23. Dez, 19:10
ÖPNV Knotenpunkt Vennhauser Allee - Düsseldorf-Eller
argee gleim - 23. Dez, 19:08
ÖPNV Knotenpunkt Vennhauser Allee - Düsseldorf-Eller
argee gleim - 23. Dez, 19:05
ÖPNV Knotenpunkt Vennhauser Allee - Düsseldorf-Eller
argee gleim - 23. Dez, 19:03
ÖPNV-Knotenpunkt Vennhauser Allee - Düsseldorf-Eller
argee gleim - 23. Dez, 19:00
ÖPNV-Knotenpunkt Vennhauser Allee - Düsseldorf-Eller
argee gleim - 23. Dez, 18:58
argee gleim - 23. Dez, 18:56
Grugel, Gnurgel, Grummel, Grütze, Grugulu, Lugrugru, gnoggel!
Infantil, ja.
Hinten ist er ganz rosa.
argee gleim - 23. Dez, 18:26
"Doch wenn die GDL sich stur stellt und streikt, ist die Bahn gewappnet". Mit rund 1000 zusätzlichen Lokführern könne der Konzern 80 Prozent des Betriebs aufrecht erhalten. "Im Fall eines unbefristeten Streiks billigt der Aufsichtsrat ausdrücklich eine harte Linie der Bahn."droht Bahn-Aufsichtsrat Brunnhuber. (auch so ein
Glattgesicht Aufs Bild klicken)
Martialische Töne. Exquisite Wortwahl. 1.000 zusätzliche Lokführer? Ahnte ich es doch. Die Sache mit Weihnachten ist was für die Anderen. Wenn es um Macht und Geltung geht, hört das Gesumse auf.
Na dann fetzt Euch mal schön.
argee gleim - 23. Dez, 15:17
argee gleim - 23. Dez, 15:15
argee gleim - 23. Dez, 15:12
argee gleim - 23. Dez, 15:11
argee gleim - 23. Dez, 13:46
ist auch am Sonntag vor Weihnachten unterwegs
argee gleim - 23. Dez, 13:25
argee gleim - 23. Dez, 10:31
Wolken schieben sich vor den fast vollen Mond, so dass diese deutlich sichtbar sind und weiß erscheinen. Das Thermometer zeigt +2°C an. Die Wetterfrösche sagen, dass es keinen Schnee geben wird. Mal sehen, ob sie Recht behalten.
Viburnum tinus
Caprifoliaceae
Und doch brauchen wir auf Schneebälle nicht zu verzichten. Man macht zwar keine Schlacht mit ihnen, dafür aber duften sie. Die Rede ist vom Mittelmeerschneeball, einer gedrungenen, immergrünen Pflanze, die es nicht sein lassen kann, jetzt zu blühen und dabei ist, sich zur Modepflanze aufzuschwingen. Vieles wird opulenter und ein wenig befremdlich. Da machen Schneebälle keine Ausnahme. Sie duften halt jetzt. So ist das nun mal.
argee gleim - 23. Dez, 02:02
argee gleim - 22. Dez, 22:18
Kniebrücke und Fernsehturm - Düsseldorf am Rhein
argee gleim - 22. Dez, 15:10
"Hinter uns liegt ein erfülltes Jahr. Politisch haben wir einiges auf den Weg bringen können", erklärte die CDU-Chefin in ihrer am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Internet-Botschaft.
Zu den Erfolgen zählte Merkel die Pläne für eine bessere Integration von Bürgern mit ausländischem Hintergrund und die anvisierte verbesserte Kinderbetreuung.
Das mit der
positiven Bilanz kennen wir von ihr zur Genüge. Von der Grönlandreise bis hin zum ‚Kindergipfel’ Welche Wortwahl träfe die Kanzlerin eigentlich, wenn wirklich was geschähe?
Heute findet eine Wende zum Besseren statt. Ab heute werden die Tage wieder länger. Das ist einen Tusch wert. Das ist schon mal klar.
Aber warum setzt sich der Raureif in den Fugen des Pflasters und nicht auf dem Pflaster ab?
argee gleim - 22. Dez, 13:14
Haltestelle 'An der Piwipp' - Düsseldorf-Unterrath
argee gleim - 22. Dez, 11:39
Jetzt aber mal wieder was Ernsthaftes. 6.665.705.650 Menschen werden zum Jahreswechsel (MEZ) die Erde bevölkern.
Man findet keine Stelle hinter dem Komma, wenn es um die Darstellung der
Zahl der am 31. Dezember 2007 24:00 h die Erde bewohnenden Mitmenschen geht, obwohl es heißt, dass pro Sekunde 2,6 Erdenbürger hinzukommen. Naja, alle 5 Sekunden ergibt sich da eine ungebrochene Zahl. Die sind dann sicher, das hängt davon ab, wann mit der Zählerei begonnen wurde, um 24:00:00 h gerade erreicht.
argee gleim - 22. Dez, 10:27
Was man so alles über sich liest? Kaum hat man mal Besuch, schon findet das
Niederschlag im Netz. Falsch ist nicht, was da zu lesen ist. Ob es zutreffend ist? Och, so könnte ich mir den wikipedia-Eintrag über mich vorstellen. Den dort vorgestellten Musikbeitrag habe ich tatsächlich selbst nicht mehr. Aber jetzt kann ich mir dank kraut mask replika selbst zuhören. Was man mal so alles gemacht hat! Und das ist ja nicht Alles. Es gibt da 'ne Menge Peinlicheres.
argee gleim - 22. Dez, 10:07
Durch geputzte Fenster kann man die frisch gewaschenen Gardinen besser sehen.
argee gleim - 22. Dez, 09:37
Wenn es um das Thema ‚Provinz’ geht, ist die grammatikalisch unmögliche Satzkonstruktion „Provinz ist, wenn ...“ möglich. Also: Provinz ist, wenn eine
Zeitung von regionaler Bedeutung fragt, ob Düsseldorf oder aber Leipzig den Titel ‚Klein Paris’ zu Recht tragen. Düsseldorf, so die Zeitung, berufe sich auf Napoleon und Leipzig auf Goethe.
Bei mir kommt das auf der Skala der Lächerlichkeiten noch vor der Attitüde, sich Metropole zu nennen. Bleiben wir bei Düsseldorf. Düsseldorf ist Düsseldorf, mit allem Kleinkarierten und allem Liebenswerten, was so eine Provinzhauptstadt nun mal hat. C’est ça!
argee gleim - 22. Dez, 08:26
Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Dazwischen liegt ein
tiefer See.
Das hört sich unsortiert oder rätselhaft an. Es könnte so sein. Man will sogar an Wehrnachten verhandeln. Da ist eine Menge Druck abzulassen.
Es (könnten) (sollten) Köpfe platzen. (Plural)
Kalkumer Straße - Düsseldorf-Unterrath
argee gleim - 21. Dez, 18:49
Sternstraße - Düsseldorf-Pempelfort
aber das ist keine Fotomontage, sondern zeigt eine Situation, die sich hier so oder ähnlich alle 10 Minuten ereignet.
argee gleim - 21. Dez, 18:38
Die
Deutsche Welle wendet sich gegen falsche Interpretationen der
Studie und berücksichtigt Aussagen des Anthropologen Werner Schiffauer von der Viadrina Universität in Frankfurt an der Oder. Dieser warnt vor Fehlinterpretation der Untersuchung:
Auch bei der nicht-muslimischen Bevölkerung gebe es einen ähnlich hohen Anteil mit antidemokratischen Einstellungen. "Bei beiden Gruppen gibt es auch die gleiche Prozentzahl von Xenophobie: Bei Muslimen eher Antisemitismus, bei den Nichtmuslimen Anti-Islamismus oder Islamophobie." Auf Grund der Studie die Muslime oder den Islam als Problem festzumachen, sei deshalb falsch.
Ähnlich reagiert Peter Wetzels, einer der Verfasser der Studie. Auch er warnt davor, in die Untersuchung Dinge hineinzulesen, die dort nicht stünden. Die überwiegende Mehrheit der Muslime in Deutschland sei "normkonform" und stehe nicht im Widerspruch zur Demokratie., heißt es dort.
Weiter heißt es:
Der Wissenschaftler will nicht instrumentalisiert werden. Denn sowohl die eine als auch die andere Gruppe könnte versucht sein, in der Studie Bestätigungen für die eine oder andere politische These zu suchen. Wetzels bestreitet in diesem Zusammenhang sogar, dass das Bundesministerium des Inneren den Auftrag zur Erarbeitung der Studie gegeben habe: "Die Forschungsarbeit ist entstanden vor dem Hintergrund von Forschungsarbeiten, die wir vorher schon durchgeführt hatten zur Frage des Verhältnisses von Religion und Kriminalität. Das Bundesministerium des Inneren hat ein Forschungsprojekt gefördert und nicht in Auftrag gegeben. Es hatte auch auf die Gestaltung dieses Forschungsvorhabens keinen inhaltlichen Einfluss."
Schäuble wird hier nicht namentlich zurecht gewiesen, doch de facto läuft der Artikel darauf hinaus. Endlich mal ordentlich recherchiert und die Aufgabe, die Medien zu erfüllen haben, erkannt. Weil das selten ist, sei es hier erwähnt.
argee gleim - 21. Dez, 15:13
argee gleim - 21. Dez, 14:02
Es schellt. Der Postbote. Ich bekomme ein Paket. Absender: Staatskanzlei NRW.
„Heh?“
Ich mache das gut verschnürte Paket auf und entgegen kommt mir ein großes schweres Buch
Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
für junge Künstlerinnen und Künstler
„Mh“
Da ist noch ein Schreiben, mit welchem sich der Ministerpräsident für meine Mitarbeit bedankt. „Grübel“ Schutzhülle aufbrechen, blättern. Tatsächlich zwei Bilder von mir. Jetzt erinnere ich mich schwach. Das war irgendwann im Sommer. Und jetzt ausgerechnet im Weihnachtsrummel muss der Postbote auch noch diese schwere Fracht schultern.
Schweres Papier und viele schöne Bilder aus Architektur, Bildender Kunst, Bühne, Film, Literatur, Medienkunst und Musik. Kommt auch ins Bücherregal.
argee gleim - 21. Dez, 13:58
argee gleim - 21. Dez, 12:49
argee gleim - 21. Dez, 09:14
Jetzt hat der Frost auch meinen Balkonkasten erreicht. – 1°C ließen die obere Erdschicht erstarren.
Diese Nacht und heute Morgen war es auch das erste Mal, dass sich meine Heizkörper, sie sind auf 22°C Raumtemperatur eingestellt, auch außerhalb einer kurzen Zeit nach einer Stoßlüftung in dem bestens isolierten Haus erwärmten. Jetzt wird’s teuer.
Inzwischen zeigt das Außenthermometer +1°C an und die Heizkörper kühlen wieder ab. Ich aber finde mich gleich draußen, wo die mit Raureif geschmückten Autos anzeigen, dass es kalt ist. Naja, was ich hier so kalt nenne. Früher – bis – 25°C – das war kalt. Gefährlich kalt. Da war sogar der Rhein gefroren. Eisschollen rieben sich lärmend aneinander und türmten sich an Brückenpfeilern und am Ufer auf. Muss auch nicht sein. Obwohl – es gab weniger Mücken.
argee gleim - 21. Dez, 07:05
Neun neue EU-Länder, Polen, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen und Malta treten in dieser Nacht dem Schengener Abkommen bei. Dann herrscht für 24 Länder Reisefreiheit.
Für die neunen Neun eröffnet sich damit gerade noch die Chance, deutsche Weihnachtsmärkte zu besuchen, während sich uns ungeahnte Weiten auf der Flucht vor Weihnachtmann und Karneval auftun, auch wenn sich vor allem im Balticum nach wie vor Sprachbarrieren auftürmen. Wohin mit Barbara Schöneberger? Rumänien? Wer zahlt den Reisepass und besticht den Zöllner, der ihr Einlass gewährt?
Es gibt
Unstimmigkeiten zwischen der DB und dem Verkehrsverbund VRR. Der VRR bestellt bei der Bahn Zugkapazität und zahlt dafür an die Bahn.
Der VRR hat einen Teil der Zahlungen gestrichen, weil die Bahn zu starke Verspätungen produziere, die Züge zu dreckig seien und die Bahn verglichen mit anderen, ähnlichen Verträgen überhaupt zu teuer sei.
Jetzt reagiert die Bahn und verkündet, Züge zu streichen. Das heißt, die Fläche soll schlechter bedient werden.
Die Bahn werde in diesem Rechtsstreit „extrem unnachgiebig“ sein, hieß es in Unternehmenskreisen. Kennen wir das nicht schon in einem anderen Fall?
Ab 7. Januar 2008, das weiß man schon über das Neue Jahr, wird wieder
gestreikt bei der Bahn. Man zieht sich auf die alten, kompromisslosen Positionen zurück.
Lustig ist das Bahnerleben! (je nach dem, wo man die Pause im Wort setzt)
Was stimmt da nicht?
argee gleim - 20. Dez, 17:19
argee gleim - 20. Dez, 14:33
Die
BILDzeitung des Internets nimmt eine von Schäuble(?) in Auftrag gegebene Studie zum Anlass, ordentlich Stimmung gegen diese fremdartigen, gefährlichen Muslime zu machen. Die Schlagzeile lautet:
Muslime als Sprengsatz in der Gesellschaft
Welt-Online unter anderem:
In den vergangenen Jahren wiesen bereits zahlreiche Untersuchungen, unter anderen von Wetzel und Brettfeld, dem kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen oder auch der Bielefelder Jugend- und Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer, die hohe Gewaltbereitschaft unter muslimischen Jugendlichen nach. Die Stiftung Zentrum für Türkeistudien in Essen berichtete schon vor zwei Jahren über die stärkere Hinwendung zum Islam.
Da wird Hinwendung zum Islam unterschwellig mit Gewaltbereitschaft gleich gesetzt.
Die
Frankfurter Rundschau titelt:
Zündstoff für Islam-Streit“ und betont den Zeitpunkt, zu dem Schäuble, die noch von Otto Schily in Auftrag gegebene Studie präsentiert und führt aus:
Für den Innenminister ist das Munition bei seinen Warnungen vor einem "homegrown terrorism". Die Studie, so Schäuble, "gelangt zu dem besorgniserregenden Ergebnis, dass sich in Deutschland ein ernstzunehmendes islamistisches Radikalisierungspotenzial entwickelt hat". Immerhin stellte der Minister dem Alarmruf voran, die übergroße Mehrheit der über drei Millionen Muslime "lebt friedlich in unserem Land".
Ja, es gibt Mitmenschen muslimischen Glaubens, vor denen auch ich Angst habe. Es gibt jugendliche Rotten mit 'Immigrationshintergrund', die Angst einflößen und die kaum ansprechbar sind. Doch die meisten der Muslime, die hier wohnen, sind friedliebende, nette Menschen, mit denen ich, so ich Kontakt zu ihnen gewinne, ebenso gut auskomme wie mit Einheimischen. Meist sogar besser, weil sie pauschal gesehen freundlicher, netter und witziger sind.
Wieviel 'Deutsche' sind eigentlich gewaltbereit oder verhalten sich a priori ablehnend gegenüber 'Ausländern'?
Weiterführende Links:
taz
Auslaenderkriminalitaet
Auslaendische Verurteilte 2006
Minority Report
argee gleim - 20. Dez, 13:17
Lange nichts mehr von ihm gehört. Jetzt aber. Es geht um Sex und Ehe, um Triebabfuhr und Gourmet-Sex und das Üben und überhaupt: „Es dauert länger“
"Die Leute üben länger, und legen sich dann länger fest." Und dann die Unterwäsche, die ganze Inszenierung und so.
Wenn wir
Matthias Horx nicht hätten, wir wüssten ja gar nicht, wie wir alle das so machen.
Ein
dicker Hund. Und nun?
Der Gesetzgeber solle sich bis zum 31. Dezember 2010 was
Neues einfallen lassen. In
den Kreisen ist das eine der ganz schweren Aufgaben. Denken, hin und her wälzen, voller Inspiration einen Kaffee trinken und dann zu einem Ergebnis kommen? Das in soo
kurzer Zeit? Und der Wahlkampf?
Pofalla meint: "Ich bin sicher, dass im Gegensatz zum rot-grünen Kuddelmuddel jetzt eine sattelfeste Lösung gefunden wird."
und ihre Spuren im Sand

argee gleim - 20. Dez, 12:01
Während auf meinem Balkon ca. 5 Meter über Straßenniveau und im Schutz der Stadt eine Temperatur von 0°C herrscht und so die Frostgrenze zwar erreicht aber nicht überschritten wird, ist auf der Rheinwiese trotz des vielen Wassers im Strom alles gefroren. Und doch dampft der Rhein nicht, wie er es noch vor 10 Jahren tat, als er von unzähligen Industrieabwässern aufgeheizt wurde.
Der Strom hat sich von den leichten Hochwässern der letzten regeneichen Zeit wieder in sein Bett zurückgezogen und an der Nahtstelle zwischen Kiesstrand und Rheinwiese einiges an Strandgut hinterlassen.
argee gleim - 20. Dez, 07:18
Kniebrücke - Düsseldorf
argee gleim - 19. Dez, 22:16
argee gleim - 19. Dez, 21:03
Dieser leichte Dunst selbst bei frostklarem Wetter ist typisch für den Niederrhein. Wir mögen dieses Licht. Wir lieben es wie der Kölner seinen Dom. Dieses Licht gehört hier her. Das ist unser Licht, ein Licht, das die Konturen ein wenig mildert und so der Phantasie des Niederrheiners Tür und Tor öffnet und die flache, weite Landschaft mit so manchem Geist und so mancher Elfe beseelt. Von den kleinen Lichtgnomen will ich gar nicht reden.
argee gleim - 19. Dez, 20:48
Beides
argee gleim - 19. Dez, 20:01
Hydrangea spec.
Etwas vorwitzig schält sich schon jetzt trotz leichten Frosts die Blüte dieser Hortensie aus den schützenden Hüllblättern. Da die Hortensie hier nicht heimisch ist, ist das nicht unbedingt ein Hinweis auf einen warmen Winter.
argee gleim - 19. Dez, 19:28
Jasminum nudiflorum
Es ist jedes Jahr das Gleiche. Da liest man in den Gazetten, dass das Wetter verrückt spiele. Beleg dafür ist ein Foto eines im Dezember oder Januar blühenden Strauches. Wenn da noch steht "Die Forsythien blühen viel zu früh", dann handelt sich es immer um den Winter- oder Nacktblühenden Jasmin.
Eine Entschuldigung für diese aus Unkenntnis geborene Falschmeldung mag es geben. Jasmin, Forsythien, Flieder und der Ölbaum gehören zu einer Familie, den Oleacea, den Ölbaumgewächsen. Aber wer weiß das schon, sieht der Jasmin vom Habitus her doch eher wie ein bogig wachsender Ginster aus, auch wenn die Blüten eine entfernte Ähnlichkeit mit Forsythienblüten aufweisen. Oliven kann man nun schon gar nicht von diesem spirrigen Gesellen ernten.
Auf jeden Fall sind die Zweige, an denen die Blüten sitzen, noch nackter als die des Ginsters. Daher auch die Species-Bezeichnung: nudiflorum. Die Blätter entwickeln sich erst viel später im Jahr.
Jasmin, so sagt man, duftet ganz toll. Aber nicht dieser. Doch viele der anderen Arten des Jasmins um so mehr. Die duftenden Sorten haben weiße Blüten, stammen wie unser winterharter, nacktblühender Jasmin aus Asien und sind nicht frosthart. Häufig finden wir eine der Sorten als meist um einen gebogenen Draht wachsende Topfpflanze in unserer Wohnung.
Jasminum grandiflorum wird wegen seines Duftes in Südfrankreich angebaut und dient dort der Parfumherstellung. Der schwere, süße Duft füllt die Luft der warmen Abende und Nächte. Ich kenne diesen alles erfüllenden Duft vor allem aus andalusischen Nächten. Andere asiatische Species finden wir als Beigabe zu meist halbfermentierten Teesorten. Dieser wird uns dann als Jasmin Tee verkauft.
Der Strauch, der bei uns oft Jasmin genannt wird und im Juni – Juli in unseren Gärten duftende, weiße, schalenförmige, ein wenig an Porzellan erinnerde Blüten trägt, hat nichts mit dem echten Jasmin zu tun. Es handelt sich um den Pfeifenstrauch (Philadephus). Dieser stammt aus Nordamerika.
argee gleim - 19. Dez, 19:00
Eine modische Farbzusammenstellung momentan
argee gleim - 19. Dez, 18:25
Hundert mal vorbeigegangen und nicht gesehen. Da war auch nicht viel zu sehen. Erst das Licht der tiefstehenden Dezembersonne lässt so ein alltägliches Ding zwischen den Straßenbahngleisen an der heimischen Haltestelle lebendig werden. Dann aber springt's ins Auge.
argee gleim - 19. Dez, 18:04
Wie Nebel wabern Wörter von Politikern übers Land. Damit die Politiker selbst sichtbar bleiben, treffen sie sich fast nur noch auf
Gipfeln und machen so Deutschland zu einem arg zerklüfteten Land. Im Siebengebirge, dort auf dem
Oelberg , mag das noch gerade angehen, aber auf welchem Hügelchen steht das Kanzleramt? Dort findet jetzt der ‚Kindergipfel’ statt. Das ist zwar nicht der Gipfel der Sprachverhunzung, wie sie täglich aus Politikermündern rinnt, aber schon reichlich geschmacklos.
Es kann sein, dass die weihnachtliche Stimmung diesem Verkäufer einer Obdachlosenzeitung entgegen kommt, doch kann ich mir gut vorstellen, dass er gerne verzichtete, darauf angewiesen zu sein.
argee gleim - 19. Dez, 09:04
So ein schwarzes Loch ist nicht ohne. Ungeheuere
Energiejets schleudern über eine Entfernung von 20.000 Lichtjahren Energie in benachbarte Galaxien. Das zeigt Wirkung. Da kann einem angst und bange werden.
Darüber habe ich mich sehr
gefreut
argee gleim - 19. Dez, 08:15
Pterocarya fraxinifolia
argee gleim - 19. Dez, 07:56
Man stelle sich das Leben vor einigen Jahrtausenden auf dem Land vor und habe diese Jahreszeit vor Augen. Noch sind die Vorräte an Heizmaterial und Essensvorräten reichlich. Doch man weiß, dass ein ungewöhnlich langer Winter bis über das Ende der Vorräte reichen kann und dann helle Not herrschen wird.
Man verlässt sich nicht auf die Vorräte allein, sondern weiß sich mittels Jagd mit frischem Fleisch zu versorgen. Auch Milch und Eier kommen täglich frisch aus dem Stall. Die Erfahrung läst einen hoffen, dass man auch diesen Winter überleben wird.
Dann kommt diese Zeit, zu der die Sonne jeden Tag wieder etwas höher über den Horizont steigt und die Tage wieder länger werden. Das muss man feiern. Und doch liegt die kälteste und härteste Zeit vor einem. Jetzt gilt es angesichts der positiven Haltung der Sonne die Dorfgemeinschaft zu stärken. Der Eine hat noch gute Porree-Vorräte, der Nächste kann ein wenig Käse entbehren, ein Anderer war ungewöhnlich erfolgreich beim Pilze suchen und kann diese getrocknet zusätzlich auch ein paar Kräuter abgeben. Ein kreuzweises Beschenken nimmt seinen Lauf. Man freut sich und den Armen wird in besonderer Weise geholfen.
Das klappte ganz ohne so einen sterngeleiteten Bengel in einer Krippe, der sich zum Erlöser der Menschheit, die aber immer noch Mitmenschen wie Pofalla aushalten muss, mausern sollte.