Der erhobene Zeigefinger

Da macht man an eine Erhebung an deutschen Universitäten und bekommt heraus, dass Studenten saufen, zu wenig Obst und Gemüse essen und kaum Sport (hehe) treiben. Ein Drittel scheut sich nicht zu rauchen. Sieger in der Disziplin ‚Saufen’ sollen die Juristen sein. Die Strebsamen sollen fünfmal am Tag Obst und Gemüse essen. Kann mir mal einer erzählen, wie so ein Studi zu bezahlbaren Preisen auf dem Campus an das Grünfutter gelangen soll?

Da raucht nicht der Kopf, wie es sich für einen ordentlichen Studenten gehört, sonder die Zigarette, da wird der Geist nicht mit Paragraphen und Tabellen oder ‚management by’ oder der Leberzirrhose der Stubenfliege gefüttert sondern mit geistigen Getränken ertränkt. O tempora, o mores!

Da wurden junge Semester gefragt, also Jungs und Mädels, die gerade der Aufsicht der Eltern ein wenig entkommen sind, die gerade volljährig geworden sind und schon allein deshalb ihre neue Freiheit ein wenig beschnuppern. Sie befinden sich dabei in einer alten studentischen Tradition. Man kann auch sagen, dass sich ein Abnabelungsprozess vollzieht, der, so sollte es sein, in eine Unabhängigkeit und damit zu einer Entscheidung zur Übernahme von Verantwortung führt. Zu einer Neuorientierung gehört nun mal der Bruch mit dem Alten, wobei hier erst einmal der Bruch mit den bisher oktroierten Regeln im Vordergrund steht. Und dann noch Aids. Das Leben ist auch für einen Studenten nicht einfach.

Von wessen Geradlinigkeit weicht dieses Verhalten eigentlich ab? Auf welche Götter oder Apostel wird da denn nicht gehört?
Na siehste!?
http://www.sueddeutsche.de/,ra8m4/jobkarriere/berufstudium/special/376/46330/index.html/jobkarriere/artikel/909/111798/article.html

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