Samstag, 1. Juli 2006

Brasil : France

1. Halbzeit 0 : 0
Die cartesianische Spielweise der Franzosen sollte bestraft werden. Aber die Brasilianer weigern sich, Fußball zu spielen. Gähn!
Ich weiß, ich könnte stattdessen ein Buch lesen. Geht aber nicht. Es herrschen 31°C.
Vor der Mondsichel kreisen Schwärme von Mauerseglern in großer Höhe.

56. Minute 0 : 1. Vielleicht gibt es doch noch ein Spiel. Jetzt müssen die Brasilianer. Jetzt sind sie gefordert. Ob sie aus dem Tiefschlaf erwachen?

Och, da fangen auf einmal die Franzosen an, Fußball zu spielen --- und gewinnen. Zinedine Zidane und Henry haben's gemacht.

A Dios Brasil.

Aus Mitgefühl mit England

Teddy

Mein Teddy, wie ich ihn mit 13 Jahren zeichnete.

Geier kreisen über Deutschland

Es wird berichtet, dass Scharen von Gänsegeiern in Deutschland eingeflogen sind. Verantwortlich dafür soll eine Bestimmung der EU sein, nämlich dass Tierkadaver zu entfernen sind. Jetzt, so meint man, treibe sie der Hunger hierher. Ausgerechnet Deutschland, wo eine Zigarettenkippe weg zu schnippen schon 10 Euro kostet und Kadaver einfach nicht vorkommen.

Zahara

Gäb’s Bruno noch, dann ergänzte sich das. Bruno war Feinschmecker und hat nur das für ihn Beste gefressen und viel für üppige Mahlzeiten von Aasfressern übrig gelassen. Und das brauchen solche Geier. Von Insolvenzen ernähren diese Geier sich nicht.

Doch so ganz ohne Grund und Aussicht auf Erfolg kommen die wilden Vögel nicht. Irgend etwas haben sie in der Nase und im Blick. Möglicherweise haben sie davon gehört, dass in der CDU/CSU angesichts der schlechten Umfrageergebnisse die Messer gewetzt werden. Oder aber, sie haben gehört, dass wilde, entartete Eindringlinge hier erschossen werden und ziehen es vor, solchermaßen eines schnellen Todes zu sterben, anstatt vor Hunger langsam dahin zu siechen. Das mit dem "entartet" bekommen sie schon hin. Ein paar Handtaschen klauen und schon hängt ihnen der Problemgeier an.

Restfleisch

Einig Gröhl- und Hupland

Die ganze Stadt, so musste ich annehmen, war gestern abend und dann die ganze Nacht Fahne schwenkend, Lieder gröhlend, den Arsch aus dem Fenster fahrender, hupender Autos hängend oder auf der Motorhaube residierend, Lieder gröhlend und Fahnen schwenkend unterwegs. Das währte bis nach 5 Uhr heute morgen, als eine Riege gut angetrunkener Witzbolde es sich einfallen ließ, durch die Straße zu wanken und laut, sehr laut "Aufstehen! Ihr Säcke, aufstehen! Die Sonne scheint ihr Morcheln. Aufstehen! Aufstehen!" zu brüllen.

Umso erstaunter reibe ich mir die Augen, wenn ich jetzt, also um halb neun am Morgen nahezu die gleiche Anzahl an Menschen und Autos sehe, die frisch gewaschen und sommerlich rausgeputzt entweder mit Pfandflaschen bewehrt zum Wochenendeinkauf eilen oder aber den Weg raus aus der Stadt ins Ausflüglerische suchen, während immer noch auffallend viele Kranken- Polizei- und Krankenwagen mit posaunendem Martinshorn durch die Straßen rasen. So eine Stadt scheint viele Menschen zu beherbergen und dann auch noch recht verschiedene und das, obwohl die Schulferien begonnen haben und die halbe Stadt, so sagt man, weit weg im Urlaub weilt.

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