Zivildienstleistende sollen ihren Dienst freiwillig um 6 Monate verlängern dürfen,
um keine Lücke in ihrer Biografie zu erleiden.
Lücke in der Biografie? He?!
Welche Vorstellungen herrschen denn da? Verstehe ich das richtig? Ich verstehe ja, dass man Sold, Sozialbeiträge und Fahrtkostenerstattung weiter beziehen will, aber wenn nicht dann von einer Lücke in der Biografie zu sprechen und dem Klienten keine Pause, keine Denkpause zuzugestehen, das kommt mir ein wenig merkwürdig vor. Gibt es unausgesprochen eine Verpflichtung zur Arbeit? Eine Arbeitsverpflichtung?!
Oder ist das nur ein sprachlicher Lapsus?
Dieser Versuch, das Nationale zu stärken, bedeutete Müllberge neapolitanischer Größenordnung. Hungersnot und Mangel auf allen Gebieten wären die Folge. Das verstärkte sich noch und verbreitete Armut in alle Kreise, wenn die Ausländer dann sagten. "Kauft nichts aus Deutschland!"
Das ist also ganz großer Blödsinn.
In der Elb - Düsseldorf-Eller
"In Eller stirbste schneller" ist ein geläufiger Spruch in Eller.
In der Elb - Düsseldorf-Eller
In der Elb - Düsseldorf-Eller
In der Elb - Düsseldorf-Eller
In der Elb - Düsseldorf-Eller
Entenversammlung vor einer Brücke über den Eselsbach. Ich nehme an, dass diese Zusammenrottung der Vögel daher rührt, dass auch diese den Brotbrocken, die ihnen von ‚tierliebenden’ älteren Damen zugeworfen werden, zugetan sind. Als ich auf der Brücke stehen blieb, beeilten sie sich, in die Nähe zu kommen. Also erwarteten sie gemäß pawlowscher Erziehung etwas Positives von mir. Soviel neben der Kanalisierung des Bachs zu ‚Natur’ und ‚wild’ sein.

Ein Bach kann gar nicht so klein sein, dass er nicht noch von einem noch viel kleineren Bächlein Zufluss erfährt. In Düsseldorf gibt es dermaßen viele dieser kleinen Bäche und Bächlein, dass man sie gar nicht alle kennen kann. Sicher hat auch dieser Zufluss einen Namen. Aber wer weiß den schon?

argee gleim - 29. Jan, 15:02
Ich konnte es noch bis hierher hören. In die Ohren der Mädels krachte extrem laut harte Rap-Musik.

argee gleim - 29. Jan, 14:47
Lange nicht mehr benutzt. Liegt dahinter ein verwunschener Garten? Schlüpfen dort Elfen zwischen Efeu und Drahtgeflecht ein und aus?
argee gleim - 29. Jan, 14:38
Die jungen Bäume konnten dem Maschendrahtzaun nicht mehr ausweichen. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den Zaun zu überwallen und ihn als Fremdkörper erst im Kambrium dann aber auch im Holz zu dulden. Gesund ist das nicht. Und wenn der junge Baum sich eitel im Spiegel sehen könnte, wäre er nicht sehr zufrieden mit seinem Aussehen.

argee gleim - 29. Jan, 14:12
Stacheldraht wird weniger leicht vom Holzgewebe umhüllt als ein Maschendrahtzaun. Ob es an den Stacheln liegt, dem Rost oder der höheren Eigenbewegung solch eines zwischen Pfählen gespannten Drahts, weiß ich nicht. Dass er ernsthaft verletzend ist, wird auf dem Bild deutlich. Wahrscheinlich ist es die größere Bewegungsfreiheit des Baumes, die nicht er selbst im Griff hat sondern vom Wind bestimmt wird, und ihn immer wieder an den Stacheln des Stacheldrahts reiben lässt.

argee gleim - 29. Jan, 14:10
Eller Forst - Düsseldorf-Eller
argee gleim - 29. Jan, 13:30
Deutzer Straße - Düsseldorf-Eller
argee gleim - 29. Jan, 12:30
Eller Schlosspark - Düsseldorf-Eller
argee gleim - 29. Jan, 12:21
Wie haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. Frau Merkel ist nur machtgeil und vernachlässigt ganz unverhohlen und populistisch das, wozu ihr Eid sie eigentlich verpflichtet, und Kurt Beck ist in populistischer Weise dabei, die SPD in die Steinzeit sozialdemokratischer Geschichte zurück zu beamen.
Von den großen Parteien ist nichts und schon gar keine so viel beschworene Reform zu erwarten. Die kleinen Parteien schauen wie das Kaninchen auf die Schlange, erliegen sedentär dem Betrachten der Länge einer solchen Schlange und sehen nur ihre eigene Kürze anstatt ihre Beine zu benutzen.
Und wir? Wir lassen das geschehen und faseln was von denen da oben.
Deutzer Straße - Düsseldorf-Eller
Die Baumstämme liegen mir etwas arg demonstrativ da. Das soll wohl Naturschutz bekunden. Das ist immer noch besser als ein saubergefegter Wald. Naturschutz funktioniert jedoch etwas anders. Dann lägen da nicht abgesägte Stämme von Bäumen, die man im Wald nicht haben will (Pappel, Robinie, Birke, Götterbaum) sondern natürlich abgestorbene, faulende Äste und Stämme. Das aber kann wegen der Gefahr für Leib und Leben der Spaziergänger in einem öffentlichen Park nicht sein.
argee gleim - 29. Jan, 05:34
argee gleim - 28. Jan, 23:34
MÄRZ im Februar. Und zwar am 13. Februar.
Ich hatte über die
Eröffnung des MÄRZ-Raumes in der Buchhandlung im Heine Haus auf der Bolker Straße berichtet. Dabei ist mir eine peinliche Missweisung unterlaufen. Barbara Kalender und Joerg Schroeder kommen nicht im März sondern am 13. Februar zur Lesung in die Literaturbuchhandlung Müller & Böhm ins Heinehaus.
Der 13. Februar ist ein schöner Tag, ein Mittwoch.
argee gleim - 28. Jan, 22:56
Oberbilker Allee 300 - Düsseldorf-Oberbilk
argee gleim - 28. Jan, 20:35
Oberbilker Allee 237 - Düsseldorf-Oberbilk
argee gleim - 28. Jan, 20:00
Oberbilker Allee 235 - Düsseldorf-Oberbilk
argee gleim - 28. Jan, 19:58
2 Milliarden, 4 Milliarden, 20 Milliarden, 30 Milliarden
WestLB.
So steigert man das Wort Bank neuerdings.
Nun ja, die Jobs bei den Banken sind so sicher wie die Rente.
argee gleim - 28. Jan, 18:51
Oberbilker Allee 294 - Düsseldorf-Oberbilk
argee gleim - 28. Jan, 18:39
argee gleim - 28. Jan, 18:19
Der Karneval muss sich in diesem Jahr irgendwo weit im Untergrund abspielen in dieser Stadt. Es ist nichts zu sehen und nichts zu spüren. Gründonnerstag, also in drei Tagen, wird er ausbrechen. Zumindest die Altstadt wird sich in der Hand der Möhnen und der jecken Präsentation lokaler Politik befinden. Das wird am Freitag wieder vergessen sein, Sonntag auf der Kö mit dem Straßenkarneval seinen volkstümlichen Höhepunkt erleben, um am Montag nächster Woche mit dem Zoch ein rapides Ende zu finden.
Dann haben wir es in nur 5 Tagen geschafft. Unter Merkel ist nicht so lustig.
Bis dahin begnügt man sich mit Umzügen der konventionellen Art.
Mardi Gras ist dann nur noch für Eingeweihte und am Achermittwoch holen die Katholen sich ihr Aschekreuz ab und am Abend trifft sich, wer was auf sich hält und etwas ist, an reservierten Tischen zum großen Fischessen. Das ist dann gar nicht lustig, schließlich hat man vorher schon den Hoppeditz beerdigt, was nicht ohne alkoholische Schlagseite zu bewerkstelligen war.
Bolker Straße - Düsseldorf-Altstadt
argee gleim - 28. Jan, 05:49
Der deutliche Stoß in den Magen der CDU in Hessen und weniger hart in Niedersachsen wird Merkel & Co. nicht davon abhalten, ihr Ziel, einen lückenlosen Überwachungsstaat einschließlich Rassismus zu errichten, erreichen zu wollen. Der Ton und die
Mittel werden sich ändern. Vielleicht
christlich verbrämt. Wozu auf dem Einsatz der Armee im Inneren bestehen, wenn ausreichend ‚Private Sicherheitsdienstleister’ den Job übernehmen?
Blackwater ist Realität und wird hier ins Blickfeld gerückt, um zu zeigen, was möglich ist. Und bisher haben wir immer noch nachgemacht, was uns US-Amerika vorgemacht hat.
Flinger Passage - Düsseldorf-Altstadt
argee gleim - 27. Jan, 20:07
Bergische Landstraße - Düsseldorf-Hubbelrath
argee gleim - 27. Jan, 17:00
Die sollen ganz besonders
gesund sein. Ich fand sie bei meinem Türken zwischen den normalen Möhren zum gleichen Preis und habe mir ein paar davon mitgebracht. Sie schmecken etwas süßer als die 'normalen', die gar nicht so normal sondern Egebnis langer Züchtung sind. Die schwarzen sind ursprünglicher.
argee gleim - 27. Jan, 15:16
Ein Kamin, ein paar Pflanzen, eine Außenleuchte, ein Zaun und ein gestuzter Rasen
argee gleim - 27. Jan, 15:03
argee gleim - 27. Jan, 13:09
argee gleim - 27. Jan, 09:22
Heute Abend schauen wir mal 20 Minuten lang auf Hessen, wo entschieden wird, ob Angela Merkel eine positive Bilanz zieht und von einer bedeutenden Entscheidung spricht oder die Wahl als lediglich lokales Ereignis hinstellen wird.
Heute Abend. Der Tag bleibt davon unberührt.
Bolker Straße - Düsseldorf-Altstadt
Diese alte Kirche durfte als erste (?) evangelische Kirche im einst katholischen Düsseldorf nicht an der Straße stehen, sondern musste sich im Rückraum verstecken.
Die Kirche verfügt über eine ausgezeichnete Orgel. Die Orgelkonzerte in der Neanderkirche sind eine wesentliche Bereicherung des Düsseldorfer Musiklebens.
Als Schüler bin ich obwohl keiner Religion zugehörig des Öfteren mal zum Schulgottesdienst dort gewesen und habe die kunstvollen, an Riemenschneider erinnernden Holzschnitzereien dort bewundert. Diese habe ich jetzt bei Besuchen der Orgelkonzerte nicht mehr wiedergefunden.
Jazz
argee gleim - 26. Jan, 20:08
Hat da jemand eine Bemerkung gemacht?
Sorry. Das war nur Harald Schmidt, der "Hallo" sagte. Der ist ja immer so nett. Zu
Allen.
Hunsrückenstraße - Düsseldorf-Altstadt
argee gleim - 26. Jan, 09:31
Hunsrückenstraße - Düsseldorf-Altstadt
argee gleim - 26. Jan, 09:22
Hallo und guten Tag,
wie abwiegelnd und ausweichend die Lebensmittelindustrie reagiert, wenn man sie direkt mit ihren Werbelügen konfrontiert, können Sie ab jetzt
hier nachlesen.
Manche Hersteller schicken PR-Agenturen vor, andere zaubern wohl gesonnene Professoren inklusive Gutachten aus dem Hut, und die altehrwürdigen Schwartauer Werke verweigern gleich ganz und gar jede inhaltliche Aussage. Klicken Sie sich durch die E-Mail-Antworten, Faxe und Auftragsgutachten von Eckes-Granini, Bauer, Unilever, Ferrero und Schwartau.
Unter dem Motto "Denn Etiketten lügen wie gedruckt" widmet sich die Internetseite www.abgespeist.de seit Oktober 2007 den großen und kleinen Verbrauchertäuschungen und zeigt, was hinter den blumigen Versprechungen auf vielen Lebensmittelverpackungen steckt. Auf www.abgespeist.de präsentiert foodwatch die dreisten Werbelügen der Industrie, überprüft die Aussagen von vermeintlich gesunden Inhaltsstoffen und enträtselt unverständliche Packungsaufschriften.
Klicken Sie sich rein,
das foodwatch-Team
Das neue Gentechnikgesetz ist eine Farce wenn nicht gar ein Verbrechen. Pollen von Windblütlern fliegen bis zu mehrere hundert Kilometer weit. Von Insekten und anderen Tieren verbreitete Pollen werden über weit größere Strecken als die im Gesetz angesetzten 150 Meter transportiert. Der Radius z.B. der Bienen liegt oberhalb eines Kilometers.
Ein Argument, dass die Pollenübertragung mit etwa dem Quadrat der Entfernung abnimmt, sticht nicht. Für eine Übertragung von Erbgut ist die Möglichkeit der Übertragung der einzig ernst zu nehmende Maßstab. Die Wahrscheinlichkeit der Genübertragung in 150 Meter Abstand ist so groß, dass von Abstand gar keine Rede sein kann, sondern nur von einer Genübertragung mit 100%iger Sicherheit.
MON 863 Der Staatsekretär
argee gleim - 25. Jan, 16:56
Es erstaunt, dass ausgerechnet in Finnland das Handy solch einen Stellenwert einnimmt. In einem Land, in dem Telepathie zum Alltag gehörte, in welchen man spürte, wenn es einem hunderte Kilometer weit weg wohnenden Angehörigen schlecht ging oder dass sich jemand aufgemacht hat, einen zu besuchen und in drei Tagen vor der Tür stehen wird und man so schon den Kuchen backte und das Bett auf dem Ofen herrichtete.
Wer wie ich vor Jahren alleine ein paar Wochen in diesem Land fernab der Zivilisation und ohne mündliche Kommunikation verbracht hat, glaubt an diese Fähigkeiten der Menschen dort, war ich vermeintlich oder tatsächlich doch selbst in der Lage, solche Ahnungen zu spüren oder in der Not, sie neben dem Wissen um Bären und Vielfraße erleiden zu müssen.
Ein Land, in dem man zumindest nördlich des Polarkreises das Knacken eines Ästchens unter der Last eines Fußes oder Hufes Kilometer weit hören kann, wo ein lauer Wind, der sich in den Heidekräutern fängt, ein die Luft erfüllendes, klingendes Geräusch erzeugt, ein Land, wo der Ruf eines Vogels mehr und wohlklingendere und intensivere Musik bedeutet als bei uns ein Konzertbesuch, ein Land wo man die letzten 50 bis 60 km keinem Auto und keinem Menschen begegnet ist, aber der Umstand, dass man in purer Wildnis für ein paar Momente einen Schritt vom Weg abweicht, um in die unberührte Natur Wasser zu lassen, sofort einen mit 4 Männern besetzten Mercedes auftauchen lässt, von denen einer durch das herunter gekurbelte Fenster einem zornig und laut das Wort „Privat!“ entgegenschleudert, um darauf aufmerksam zu machen, dass man die Privatsphäre eines Ureinwohners verletzt, man dann unten im sanften Tal im Dickicht zuerst ein wenig Rauch und dann die Umrisse eines Hauses etwa ein Kilometer weiter entdeckt, wo man sich fragt, woher dieser Mercedes auf einmal auftauchte, wie diese Leute wissen konnten, dass ich gerade jetzt und hier einen falschen Schritt machte.
Wieso wird gerade hier die ganz große Handykultur gepflegt? Ist es der Verlust der angestammten Fähigkeiten dieser Waldmenschen, wie sie nun mal mit der Verstädterung einhergeht? Ich habe sie erlebt, die entwurzelten Menschen, wie sie in Städten wie Rovaniemi wie aus den Wäldern geholte Indianer herumirrten und herumlungerten bis Punkt 12:00 h mittags die staatlichen Alkoholläden aufmachten und sie sich ihre tägliche Dosis Feuerwasser besorgten um ab 12:15 h besoffen aber glücklich auf den Stufen der Häuser oder an einem Bahndamm zusammen zu sacken. Still und träumerisch glücklich vielleicht von Waldträumen beseelt.
Vielleicht ist es die eigentliche Sünde NOKIAs (oder Alvar Aaltos), diese Menschen in die Neuzeit katapultiert zu haben, vielleicht ist es aber auch nur der Zahn der Zeit. Vielleicht gibt es dieses Finnland der Traumrealität, wie ich es noch erlebt habe, gar nicht mehr.
Ein Mann mittleren Alters steht vor der Kühltheke und nimmt eine Packung Wurst, schaut sie sich lange an und legt sie wieder zurück, um eine identische Packung zu nehmen und sich diese wieder lange anzusehen und sie wieder zurück zu legen, um eine weitere identische Packung zu nehmen, sich diese lang anzusehen und wieder zurück zu legen.
Endlich wendet der Mann mit der nächsten Packung in der Hand sich mir zu und fragt: „Schwein?“. Ich bestätige, dass in dieser Wurst Schwein verarbeitet ist und zeige ihm eine Packung mit Wurst, die aus Truthahn hergestellt wurde. Der Mann freut sich außergewöhnlich heftig und bedankt sich mehrmals und zieht beglückt ab.
S-Bhf-Rath - Westfalenstraße - Düsseldorf Rath
Zurück in eine Zeit als Disco noch Tanzdiele hieß.
argee gleim - 25. Jan, 13:26
Dagegen helfen
Schuffel und Schüppe
Kantenentgraser
und Puster
auf vier Mann verteilt
Das Ganze nach der Parole: „Arbeit zu bekommen ist leicht. Die Arbeit zu behalten, ist mit Anstrengung, der Kunst der Langsamkeit, verbunden.
Es dauert halt, bis das Gras wieder nachgewachsen ist.
Es geht auch anders. Aber das verrat ich nicht.
Dieses Auswuchern des Grases funktioniert anders als eine Pionierbegrünung von bisher von Leben nicht belecktem Untergrund. Dort bilden sich erst Algen, dann Flechten und endlich Moos, bis so viel organische Substanz und vom Moss eingefangene mineralische Substanz vorhanden ist, dass sich darin die ersten Gräser bilden können.
Hier streckt das Gras Ausläufer in Richtung Neuland aus, findet dort zwar keine Erde, bildet aber Grashalme. Die Ernährung erfolgt über die Erde, in der das Gras nebenan wurzelt. Diese ausgestreckten Grashalme fangen jeglichen Staub und Dreck ein, den ihnen der Wind zuwedelt. So bildet sich viel schneller als in der wahren Pioniersituation ein Polster organischer und mineralischer Substanz, in der die Ausläufer wurzeln können und wieder Ausläufer bilden usw. usf.
Dieser Vorgang funktioniert um Potenzen schneller als jener der Pionierbegrünung.
argee gleim - 25. Jan, 10:30
argee gleim - 25. Jan, 09:37
Nokia
bietet deutschen Mitarbeitern an, mit nach Rumänien zu kommen und dort für einen Bruchteil ihres bisherigen Lohns weiter zu arbeiten.
Das ist deutlich und Ausdruck klaren, trockenen, nordischen Humors.
Die Stimmungsmache populärer Medien bewirkt, dass 67% Befragter „Kauft deutsche Produkte“ äußern. (Was sie tun, wird etwas wesentlich Anderes sein) Alles ziemlich unaufrichtig und nebulös hier, aber national.
Ich würde meine Firma ja auch nicht in einem Land lassen, in dem Schäubles es so weit gebracht haben.
argee gleim - 25. Jan, 08:31
Die Sonne ist über die Dächer gestiegen. 5°C. Ein paar schüttere Flöckchen Hochnebel oben am Himmel. Eine schmale rosa Wolke am Horizont.
Ich knips den Fernseher an. Da brüllt, kreischt und schreit mir Angela Merkel entgegen, die in einer Minute gefühlte 12-mal das Wort ‚Ypsilanti’ äußert. Was ist los mit unserer „Dann guck ich mir das an“-Kanzlerin? Sie weiß doch, dass allein das Nennen einer Sache oder Person Werbung für die Sache oder die Person ist.
Hat Frau Merkel die Partei und damit die Methode, das Ausschweigen und Aussitzen, gewechselt?
Wenn einer die Mechanismen der Bank kennt und Ahnung von digitaler Datenschummelei hat in einem Unternehmen, in der die Kenntnis der digitalen Welt nur rudimentär ist, wirkt, dann kann das schon mal 5 Milliarden Euro kosten.
Die Welt lacht, obwohl das recht traurig ist, zumal anzunehmen ist, dass das überall passieren kann.
Der Name 'Am Schein' ist eine Verballhornung von 'Ahm Scheen'. Dabei handelt es sich um eine Flurbezeichnung aus dem Jahr 1632. Der Schee ist Scheide oder Grenze mit Bezug auf den Rather Grenzgraben.
argee gleim - 24. Jan, 20:01
Dann stehe ich auf einmal vor diesem schnittigen Einzelstück eines Transport-Anhängers. Ein Tüftler im Stieglitz-Viertel?
Stieglitzstraße – Düsseldorf-Rath
argee gleim - 24. Jan, 18:37

in die Habichtstraße. Auch wenn der Sozialwohnungscharakter offensichtlich ist, herrscht nicht die Brutalität neuerer Siedlungen dieser Art. Verglichen mit Ratingen West ist es doch richtig lauschig hier im Stieglitzviertel.
Bild Habicht: wikipedia
Habichtstraße - Düsseldorf-Rath
Na ja, so fotografiert sieht es schon ein wenig brutaler aus. Aber da steht ein fetter Mercedes.

argee gleim - 24. Jan, 17:45
Endlich auf der Stieglitzstraße sah ich die, soweit ich weiß, einzige Eckkneipe des Viertels, das Stieglitzeck.
Nach dieser Straße und möglicherweise nach dieser Kneipe nennt man das Viertel auch Stieglitzviertel.
Stieglitz - Distelfink Bild: wikipedia
argee gleim - 24. Jan, 15:36
Auch Schopenhauer hat man hier eine Straße gewidmet.

Dort habe ich mich auf ein Mäuerchen gesetzt und mir die Szenerie um mich herum angesehen, wobei mir die älteren Psychatriegelb gestrichenen Siedlungshäuser auf der Schefflerstraße auffielen, was den Himmel Mittelmeerblau erscheinen ließ.
Mit den Leuten hier kam ich so gut wie nicht ins Gespräch. Sie machten einen scheuen und auch untereinander wenig kommunikationsfreudigen Eindruck. Es kann sein, dass hier eine Grundangst herrscht.
Ich bog dann in die Schopenhauerstraße ab, um nicht den gleichen Weg zu nehmen wie auf dem Hinweg und erinnerte mich, dass die Eltern Schopenhauers Danzig verließen, als dieses königlich-preußisch wurde und der freie Geist von Danzig erst einmal Abschied nahm.
Schopenhauerstraße - Düsseldorf-Rath
argee gleim - 24. Jan, 14:48
Mit soviel unangenehmer Geschichte konfrontiert machte ich mich auf den Weg zurück. Dort begegnete ich diesem aufgedonnerten Golf,
der in der Motorhaube dieses hübsche Gefängnis eingearbeitet hatte

argee gleim - 24. Jan, 13:35
Dann begegnete ich dem am niedrigsten angebrachten Halteverbotsschild meiner Karriere und sah in eine Sackgasse
mit mehreren Toren in das Kleingartengelände, welche wie bei Kleingartenvereinen üblich mit allerlei Verbotstafeln versehen waren, was diese Kleingartenvereine so unsympathisch macht. Ich wäre längst stolzer Besitzer oder Mieter eines Kleingartens, wenn dort die Regeln nicht so rigide wären. Diese erklären sich aus den von Ernst Innozenz Hauschild eingerichteten und nach Daniel Gottlob Moritz Schreber genannten Erziehungsparks, die später dann zu parzellierten Gärten wurden. Das mit der Erziehung und eine solche nach preußischem Vorbild hat sich erhalten, obwohl die meisten Schrebergartenbesitzer das gar nicht wissen. Eine noch ältere Form des Kleingartens rührt aus einer Zeit, als die Bevölkerung dermaßen zunahm, dass sie nicht mehr ernährt werden konnte und den Armen deshalb Gartenland zum Selbstanbau von Gartenfrüchten zur Verfügung gestellt wurde. Auch so was bedarf rigider Hausordnungen.
Die Gartenlaube ist da nur ein romantisierendes und irreführendes Aperçu.
argee gleim - 24. Jan, 13:11
Ich habe noch erkundet, ob es doch irgendwie weiter geht und bin unter der Brücke durch und stand vor einer schwungvoll geschnitten Hecke des Kleingartenvereins an der Schefflerstraße 101 e.V.

argee gleim - 24. Jan, 12:40
Hallo und guten Tag,
auf der "Grünen Woche" jubiliert die Agrarindustrie über gute Preise und lobt stolz die angeblich so hohe Qualität ihrer Produkte. Doch bei Lebensmitteln können Hersteller das Blaue vom Himmel versprechen - ohne es beweisen zu müssen. So wirbt die Milchwirtschaft gerne damit, die Milchkühe würden artgerecht gehalten. Mit artgerechter Tierhaltung auf den Milchpackungen hat bisher auch die
"Staatliche Molkerei Weihenstephan GmbH und Co. KG" geworben. Diese hat übrigens mit dem bayerischen Staat nicht mehr viel zu tun, denn sie gehört dem Milchkonzern Müller-Milch.
"Unsere Milchbauern legen Wert darauf, dass den Milchkühen ausreichender und geeigneter Liege- und Bewegungsraum, natürliches Licht, frische Luft ... zur Verfügung stehen ..." schrieb das Unternehmen am 27. April 2007 an foodwatch und hielt fest, dass "die von uns bezogene Milch von Zulieferhöfen kommt, die ihre Milchkühe nach den Kriterien der artgerechten Tierhaltung halten".
foodwatch wollte es genauer wissen und fragte nach - mehrmals. Doch der Beleg für diese These blieb aus. Ein Gespräch mit foodwatch wollte die Molkerei nur führen, wenn foodwatch sich gegen eine Vertragsstrafe verpflichtet, über solch ein Treffen absolutes Stillschweigen zu bewahren, auch darüber, dass ein solches Treffen überhaupt stattgefunden hat.
Ende Oktober 2007 legte der Deutsche Tierschutzbund Dokumentationen vor, die belegen, dass Weihenstephan-Milchkühe "in ganzjähriger Anbindehaltung auf sehr beengtem Raum gehalten werden" (Pressemeldung vom 23. November 2007). Artgerechte Tierhaltung sieht jedoch anders aus. Weihenstephan hat seinen Kunden offenbar Märchen erzählt. Nunmehr, im Januar 2008, hat das Unternehmen sämtliche Werbung, die artgerechte Tierhaltung verspricht, eingestellt.
Das Beispiel zeigt: Mit erfundenen Qualitätsbehauptungen benachteiligen renommierte Lebensmittelunternehmen ihre Konkurrenten, die ehrliche Qualität abliefern. Der Staat und die Politik schauen zu. Den Verbrauchern bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst zu wehren.
Im Fall Weihenstephan gelang das mit Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen,
das foodwatch-Team
Wir erinnern uns. Ich sitze auf den Pollern im Gestrüpp neben der Autobahn am Ende der Schefflerstraße. Ich sehe blauen Himmel mit ein paar weißen Wolken und die Eisenbahnbrücke über die Autobahn,
auf einer langen Stange das Piktogramm eines Motorradfahrers, das mich, wäre ich Motorradfahrer, überlegen ließe, ob ich weiterhin Motorradfahrer sein wollte.
Dahinter eine Auffahrt eine Böschung hoch, die es Fußgängern und Fahrradfahrern erlaubt, die Brücke über die Autobahn zu benutzen und neben den rot rasenden S-Bahnen zu überqueren. In der Zeit, in der ich hart neben dem brausenden Verkehr neben der Autobahn saß, nutzten zwei Menschen diese Möglichkeit, ein Postbote, der mich im Vorbeifahren kurz grüßte, sich die Auffahrt hoch mühte, als dunkle, kleine Silhouette die Autobahn überquerte, um dann auf der anderen Seite in einer Schussfahrt im Gewusel von Industriebauten, Bäumen und Gebüschen zu verschwinden, ein Marrokaner, was ich weiß, da er, nachdem er mich begrüßt hatte und auf meine Frage, wo er denn her käme, mit einem lachenden Augenzwinkern mit „Aus Marroko“ antwortete, während ich eher wissen wollte, was da auf der anderen Seite der Autobahn ist. Eine ältere, erstaunlich gepflegte und so wenig in die desolate Situation passende Frau grußlos und mit einem abwertenden Blick auf mich nahm ihren Weg unter der Brücke her in einen von meiner Position nicht einzusehenden Weg mit einer hohen Hecke.
Ich sah eine desperate Sackgasse
und wild wachsendes
neben weit gereistem Holz als Bestandteil eines Zauns um ein Firmengelände.
Über die Autobahn hinweg nahm ein Werk der Daimler AG, in dem Mercedes-Transporter gebaut werden, den größten Teil des Blickfelds ein.

argee gleim - 24. Jan, 09:16