Die Eisenbahn scheint der Schefflerstraße ein Ende aufzuzeigen.
Und wie das in grenznahen Gebieten oft ist, erstirbt hier die menschliche, ordnende Aktivität. Nur Müll häuft sich auf Brachflächen.
Das Ende der Straße wird jedoch durch eine Autobahn bestimmt und ich stehe so nah an einem Autobahnschild wie noch nie, zumindest nicht auf der jenseitigen Seite der Leitplanke.
Ein paar Meter entfernt von mächtigen, schnellen Trucks liegen Wegpoller in der Randvegetation. Sie laden zum Hinsetzen und Entspannen ein. So nah neben dem rasenden Verkehr? Ich nehme die Einladung an.

argee gleim - 23. Jan, 21:42
Wenn man dann unversehens einer Weymouth-Kiefer gegenüber steht, kann man sich glatt in die USA versetzt fühlen.
Pinus strobus
Pinaceae
argee gleim - 23. Jan, 20:31
Düsseldorf-Rath
argee gleim - 23. Jan, 19:14
Klein aber mein. Auch der Zaun meines Nachbarn ist schicker. Egal.
Schefflerstraße - Düsseldorf-Rath
argee gleim - 23. Jan, 19:04
Da hat das Land NRW möglicherweise ziemlichen
Blödsinn verzapft. Um das viele Holz, welches nach Kyrill in den Wäldern liegt, hat das Land veranlasst, mit 6 großen Sägewerken Verträge abzuschließen, in den sich das Land verpflichtet, auch genug Holz zu liefern. Da gehen nun drei Viertel des Holzes hin und die kleineren Sägewerke, mit denen keine Verträge bestehen, schauen in die Röhre und stehen kurz vor dem Aus. Selbst die 6 Großen können nicht ausreichend beliefert werden. Mit Stroh gefüllte Holzköpfe?
nehme ich Ihnen Ihr NOKIA-Handy ab. Also Handy und 5 € pro Handy an nebenstehende Adresse schicken.
Dass es auch anders geht, beweist dieses Büdchen etwa hundert Meter weiter auf der Scheffelstraße.
Das Büdchen als geballtes Paket Dienstleistungen. Da gibt es neben Gummimäusen und Lakritzstangen, Zeitungen und Getränken auch Internet-Telefonie für das nicht so teure Telefonat in die alte Heimat und jeden Mittag was Ordentliches, Warmes zu essen für den hungrigen Magen, was oft den kilometerweiten Weg zum nächsten Laden spart und den abgestellten Strom, den es zum Kochen nun mal braucht, ein wenig vergessen lässt.
Haut Cuisine und sog. 'gesundes Essen' sind hier nicht gefragt und besser als ein Süßsnack ist es allemal.
Die Pizzeria neben dem Büdchen backt nicht mehr.
argee gleim - 23. Jan, 17:02
Scheffel-/Säckinger Straße - Düsseldorf-Rath
Selbst das Rot der Coca-Cola Leuchte blättert. Noch steht da stolz Trinkhalle. Aber die Jalousien sind herunter gelassen. Das Büdchen wurde aufgegeben. Schade. Stellt es doch geradezu den Prototypen eines Büdchens dar, so wie wir es Jahrzehnte lang gewohnt waren. An der Kreuzung zweier Straßen. Warum auch immer, es ist tot. Mit Pinsel und Farbe und einer guten Idee ließe es sich vielleicht reanimieren. Aber wer macht das schon in solch einer abgelegenen Gegend geregelter Armut?
argee gleim - 23. Jan, 16:07
Die Früchte des Ligusters glänzen in der Januarsonne. Der Duft der Blüten ist vergessen. Etwas Staub liegt auf dem Glanz. Die Beeren sind giftig.
Eine unserer beliebtesten Heckenpflanzen ist es wert, ungeschnitten und frei zu wachsen. Der zu den Ölbaumgewächsen gehörende, halb immergrüne Strauch kann was aushalten. Kurz nach der Fliederblüte, mit Flieder ist er nah verwandt und mit ihm teilt er auch das harte und doch flexible Holz, erscheinen die vielen, kleinen Blütentrauben und füllen die dann schon sommerliche Luft mir einem betörenden Duft. Und dann folgen die schwarzen Beeren. Wie gesagt, das ist, wenn man ihn lässt und nicht zu Hecken formt.
Ligustrum vulgare 'Atrovirens'
Oleaceae
argee gleim - 23. Jan, 15:43
Scheffelstraße - Düsseldorf-Rath
argee gleim - 23. Jan, 15:28
Die Zäune (ohne Selbstschussanlage und sogar ohne Videoüberwachung) sind dicht, der Rasen sauber geschnitten und die Fassaden relativ frisch gestrichen. Von weit her grüßt der ARAG-Tower.

argee gleim - 23. Jan, 15:22
Modern, aus Edelstahl und nicht mehr aus Stein sind die Abgasrohre der Heizungen. Das sieht nicht nach Zentralheizung aus.
Ich befinde mich schon auf der Scheffelstraße und blicke in einen Stumpf Habichtstraße und auf einen Bahndamm.

argee gleim - 23. Jan, 15:02
Hier gibt es sie, die viel beschworene Familie. Töchterchen kommt aus der Schule und Sohnemann schleift seine crazy pinkfarbene, aufgeblasene Gitarre etwas missmutig über das Pflaster.

argee gleim - 23. Jan, 14:49
Die andere Seite der Habichtstraße wird von einem alten Industriegebäude bestimmt.
Habichtstraße - Düsseldorf-Rath
argee gleim - 23. Jan, 14:33
Während die Politik von Merkel-Schäuble bis Roland Koch Sicherheit in den Vordergrund stellt und Maßnahmen bis zur Grundgesetzwidrigkeit damit begründet, rutscht uns die angenommene Sicherheit bei der Anlage von Geld und dem Bankwesen einfach unterm Hintern weg. Die Banken zocken weltweit, Immobilien sausen in den Keller, das was den Wert des Geldes ausmacht, bröckelt so vor sich hin oder erlebt eine lustige Schlittenfahrt auf eisigem Gelände, der Aktienmarkt löst eine Fluchtbewegung aus, Gold ist langweilig und Omas Sparstrumpf hilft bei gallopierender Geldentwertung auch nicht.
Das ist auch weiter nicht beunruhigend, denn Sicherheit gibt es nicht. Das mal wieder vor Augen geführt zu bekommen, kann sehr heilsam sein. Das vor allem bei der Beurteilung der an den Bürgerrechten sägenden Vertreter Merkel, Schäuble, Koch et al.
Was Schneidenderes fällt mir zur Lage der Nation gerade nicht ein. Es kräuseln sich die Wellen auf der Pfütze.
Auf der querenden Habichtstraße fällt sofort das sechs Sterne ‚Sommer Hotel Habicht’ auf. Dass es sich hier nicht um ein Hotel im gemeinen Sinne handelt, kann man dem bunten Bau gleich ansehen. Und die 6 Sterne gehen schon mal gar nicht.
Man wird es für eine Jugendeinrichtung oder eine Hippiekommune halten. Mit ersterem liegt man nicht ganz falsch. Es handelt sich um eine kirchliche Einrichtung, eine Art Gemeindezentrum, schon fast um ein Bürgerhaus. Es ist Anlaufstelle in diesem dann doch recht armen Viertel, in dem Probleme krasser sind als anderswo und wo Heimatlosigkeit und Kontaktschwierigkeiten eine größere Rolle spielen als anderswo.
Die 6 Sterne erläutern sich so.
Mehr Lesenswertes dazu gibt es
hier.
Der Sinn für Nuancen einer Farbe beweist sich am Außenanstrich.

argee gleim - 23. Jan, 09:02
Der Nachwuchs tappst dann in einigem Abstand hinterher.
Was man auf dem Bild gut erkennen kann, ist die gelbe Tonne. Das fällt in dem einen guten qkm einnehmenden Viertel auf. Bei jedem 3. bis 5. Haus stehen diese Gelben Tonnen und oft mehrere Blaue Tonnen für Altpapier, so dass das sortierte Entsorgen des Mülls keine Schwierigkeiten bereitet. Entsprechend sauber ist das Viertel dann auch, im Gegensatz zu den Erwartungen, die man hat, wenn man ein solches zu schätzungsweise 80% aus Sozialwohnungen bestehendes Viertel betritt. Ich kann mir vorstellen, dass das auch damit zusammenhängt, dass hier nicht jene riesigen Wohnmaschinen stehen, wie sie in anderen, entsprechenden Vierteln zu finden sind. Dazwischen immer ein wenig Grün, die Gelegenheit, selbst ein paar Blümchen zu pflanzen und Häuser, die sich, auch wenn hie und da ein wenig Farbe blättert, in einem wenig aufwändigen aber sachlich guten Renovierungszustand befinden. Hinzu kommt, das hier kaum Verkehr herrscht. Das Viertel ist eine Oase der Ruhe. Das ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.
Der Lärm schlug mir aufgepeitscht unangenehm ins Gesicht, als ich nach 2 Stunden wieder zu ‚normalen’ Straßen zurückgekehrt war. Aber da sind wir noch nicht.
argee gleim - 23. Jan, 08:23
Doch jetzt zurück zum unbekannten Rath. In diesem Viertel muss man weite Wege gehen, sei es, dass man ein Verkehrmittel erreichen will, sei es, dass man einkaufen gehen muss, sei es, dass man den Weg zur Arbeit, so man welche hat, hinter sich bringen muss oder als Knirps und Jugendlicher, wenn man den weiten Weg zur Schule oder in eine Kinder betreuende Einrichtung gehen muss.
So sieht man – es war Mittagszeit - häufig Mütter schwer bepackt mit Einkäufen, die auf dem weiten Weg ins eigentliche Rath gleich auch ihren Nachwuchs abholen und zusätzlich zu Tüten und Taschen auch noch den schweren Tornister, der den knirpsigen Nachwuchs schier erdrücken würde, schultern.

argee gleim - 23. Jan, 07:59
Die Sonne scheint nicht mehr. Stattdessen haben wir Vollmond. Deshalb erfährt das unbekannte Rath hier eine Unterbrechung und wird auf Morgen vertagt. Es geht nichts verloren.
Ich komme gerade von einer gut geheim gehaltenen Veranstaltung, zu der der Veranstalter jedoch um Anmeldung gebeten hatte. Ich komme aus dem Heinrich Heine Buchladen. Dort fand eben die Eröffnung einer Ausstellung zu Jörg Schröder und dem MÄRZ-Verlag statt.

Ich war nicht angemeldet und meine Begleitung auch nicht. Doch es gab keine Schwierigkeiten. Da waren die üblichen Kulturbeflissenen, diesmal die Literaturbeflissenen. Bis auf zwei Mädels, die jedoch erst erschienen, als die einführenden Worte des Veranstalters gesprochen waren, sah man etwa 20 Menschen in einem Alter, das die Annahme rechtfertigt, dass die Hirne der Betagten reichlich Gelegenheit gehabt haben, sich mit dem Wissen eines Literaturkunstbildmusikbeflissenem zu füllen. Gepämpfter Literaturkunstbildmusik-small-talk, das Nippen an mit Rot-Weißwein-Sekt-Champagner-gefüllten-Gläsern und das rituelle Begrüßen von ebensolchen. Mich kannte man hier nicht. Daran habe ich auch nichts geändert.
Die Veranstaltung läuft im Rahmen des Ereignisses ‘POP AM RHEIN’, welches in Köln und in Düsseldorf stattfindet bzw. – fand. Für Düsseldorf zeichnet Dr. Enno Stahl und für Köln Uwe Husslein verantwortlich.

Uwe Husslein sprach auch die einführenden Worte, wobei er Einiges über den eloquenten Jörg Schröder sagte, ansonsten viel Werbung für die Kölner Ausstellung machte und darauf hinwies, dass der Düsseldorfer Part der POP AM RHEIN-Ausstellung nur sehr klein gewesen sei, während in Köln die großen Sachen laufen. (gnogongo
berichtete)
Der Leser wird schon unruhig auf dem Stuhl hin und her wippen und mich mahnen, endlich zur Sache zu kommen und mich nicht in endlosen Präliminarien zu verlieren. Ich muss dem Leser Recht geben. Doch was will ich machen? Der eigentliche Inhalt der Veranstaltung sollte die Aufführung eines Films sein. Tja.

Es stellte sich heraus, dass der Film eine DVD ist, die auch im Handel erhältlich ist. Diese, so stellte sich heraus, sollte auf einem Fernseher, dessen Bild etwas kleiner war als der bei mir zu Hause, gezeigt werden (in einem Saal von ca. 100 qm). Aber wie das bei Kulturbeflissenen nun mal vorkommt, stellte sich heraus, so Husslein, dass der Fernseher keinen Schlitz hat, der eine DVD aufnehmen kann. Man müsse wohl einen DVD-Spieler besorgen.
Man nippte am Glas, schaute in einen Glaskasten mit Exponaten, von denen mich besonders ein kleiner, gelber Koffer ansprach, da ich das gleiche Modell zu Hause habe. Da spielt wohl die Zeitgleichheit eine Rolle. Jörg Schröder und ich sind etwa gleich alt und haben offensichtlich zur gleichen Zeit den gleichen Koffer gekauft. Das verbindet.
Einige nippten noch, andere gingen bereits. Und bald gingen auch wir.
Aber im MÄRZ kommt Schröder selbst, nein nicht der, der Jörg Schröder mit seiner Frau und wird uns was erzählen von seiner Düsseldorfer Zeit. Dann wird’s voll, brechend voll.
Mehr dazu
argee gleim - 22. Jan, 22:12
Mit der Schwietzkestraße landet man auf der Habichtstraße. Dort geht es geradeaus nicht weiter und man muss sich entscheiden, ob man links oder rechts abbiegen will.

argee gleim - 22. Jan, 18:25
Geht man weiter befindet man sich auf der Schwietzkestrasse und taucht ein in das unbekannte Rath, das Rath das nicht Westfalenstraße heißt, wo kein Markt ist, wo es keine Geschäfte gibt und wo selbst die Büdchen rar sind.

argee gleim - 22. Jan, 18:02
Nicht weit vom Schein und über eine namenlose Straße erreichbar befindet sich der Karl Röttger Platz, an dem sich das Junge Schaupsielhaus befindet.
Düsseldorf-Rath
argee gleim - 22. Jan, 17:59
Die Sonne scheint und ich finde mich von wegen Scheinen 'Am Schein' wieder.
Da muss gerade Party gewesen sein. Wie sonst erklärt sich die Anhäufung von Messern und Gabeln im Gras zwischen Bürgersteig und Straße.
dem gesellt sich ein Kreisel hinzu. Oder was ist das?
ein verunglückter Truck, nebst Kalenderblatt und Blumentopf
Jemand hat eine derart heiße Sohle hingelegt, dass er sich seiner heißen Schuh entledigt hat
ein angebissener Apfel und ein Atemschutz erzählen mehr von dieser merkwürdigen Begebenheit
und weil das Alles wohl noch nicht genug Schein ist, scheint zum Sonnenschein gegenüber auch zusätzlich eine Laterne.
Münsterstraße - Haltestelle 'Am Schein' - Düsseldorf-Rath
argee gleim - 22. Jan, 17:13
Rath, der unbekannte Stadtteil
argee gleim - 22. Jan, 16:48
argee gleim - 22. Jan, 10:14
argee gleim - 22. Jan, 02:36
‚Vergammelte Schweineköpfe’ ist als Bandname einer Punkband nahezu genial, als Bestandteil von
Wurst eine ausgemachte Schweinerei.
Hennekamp - Düsseldorf-Bilk
argee gleim - 21. Jan, 23:42
Es schüttet und es stürmt. Das Thermometer zeigt noch auf 9°C, aber es fühlt sich wesentlich kälter an. Der Regen prasselt mit metallischer Härte gegen die Scheiben. Da schickt man keinen Hund auf die Straße und Katzen verkriechen sich unters Bett. Selbst die Wildschweine im Wald werden sich wohl zusammen rudeln und das Wetter unter einem Felsüberhang abwarten, während immer mal wieder abgebrochene Äste vor ihnen aufschlagen. Der Verkehr auf der Straße ist fast erlegen.
Ich würde jetzt Grünkohl kochen, wenn ich welchen im Haus hätte.
Volksgarten - Düsseldorf-Bilk
argee gleim - 21. Jan, 21:43
Kann es sein, dass Clement ungewollt die entscheidende Hilfe für Frau Ypsilanti geliefert hat?
Wenn David gegen Goliath kämpft, liegen die Sympathien des Publikums meist bei David. Wenn David gleich gegen zwei Goliaths kämpft und auch das noch wegsteckt, erzeugt das nur noch Bewunderung.
Volksgarten - Düsseldorf-Bilk
argee gleim - 21. Jan, 20:04
Die Schnecke war zu langsam

argee gleim - 21. Jan, 19:39
Es wird von einem 50-prozentigem Anstieg von Gewalt durch Jugendliche berichtet. Kann es sein, dass die Kochsche Gewaltkampagne Anlass für solche Mehrung der Gewalt ist? Zwei Motive könnten da eine Rolle spielen.
1. Wenn man schon etwas sehr pauschal der Gewaltanwendung geziehen wird, dann liefern wir die Sache nach.
2. Endlich erhalten wir die Aufmerksamkeit, die wir immer schon wenn auch meist unbewusst haben wollten. Jetzt aber ran! Wir sind Helden!
Crash, Ploing, Bang!
Volksgarten - Düsseldorf-Bilk
argee gleim - 21. Jan, 18:56
Corylus avellana
Volksgarten - Düsseldorf-Bilk
argee gleim - 21. Jan, 18:50
Volksgarten - Hennekamp - Düsseldorf-Bilk
argee gleim - 21. Jan, 18:40
Hennekamp - Düsseldorf-Bilk
argee gleim - 21. Jan, 18:11
argee gleim - 21. Jan, 18:01
Die
Gazetten sprechen schon von einem
Schwarzen Montag. Es trudeln nicht nur die
Banken, die sich
weltweit verzockt haben, jetzt
stürzen die Kurse an den Börsen.
Das könnte uns als Normal-Menschen egal sein, ja, wenn es nicht auch
uns beträfe. Da schauen wir zu, wie es zu einem erfreulichen Aufschwung kommt und dann schauen wir zu, wie spekulierende
Banker alles wieder niederreißen. Da brechen
Kartenhäuser zusammen.
argee gleim - 21. Jan, 07:53
‚
Sicherheitskreise’ schließen nicht aus, dass der gerade 18-jährige, nur mit Turnhose und Turnschuhen bekleidete Täter in der Kleinstadt Hettstedt eine 54-jährige Frau aus ‚sozialdarwinistischen Motiven’ zu Tode misshandelt hat.
Als Sozialdarwinismus werden Theorien bezeichnet, die die Evolutionstheorie nach Charles Darwin auf menschliche Gesellschaften anwenden und deren Entwicklung als Folge natürlicher Selektion beim „Kampf ums Dasein“ auffassen. In Verbindung mit der wissenschaftlich diskreditierten Theorie menschlicher Rassen bildete der Sozialdarwinismus einen Grundpfeiler der Ideologie des Nationalsozialismus und seiner „Lebensraum“-Doktrin.
Auf gesellschaftlicher Ebene wurde der Sozialdarwinismus zur Rechtfertigung von Imperialismus und Rassismus herangezogen und führte in Deutschland zu Bestrebungen, geistig Behinderten oder schwer Erbkranken zur Vermeidung der genetischen „Degeneration“ das Lebensrecht abzusprechen. Dies führte in der Zeit des Nationalsozialismus schließlich zum Genozid, der massenhaften Ermordung „lebensunwerten Lebens“ oder „minderwertiger Rassen“ wie der jüdischen Bevölkerung Deutschlands und weiter Teile des restlichen Europas.....
Das zu kommentieren, überlasse ich Herrn Koch, Herrn
Schäuble und Frau Merkel.
Nokia darf Subventionen kassieren, wenn die Politiker so korrupt sind, sie Nokia um der Wählerstimmen wegen anbieten. Nokia darf nach Rumänien übersiedeln, wenn Nokia das für richtig hält. Nokia muss dann die Konsequenzen tragen, was Imageverlust und möglicherweise Umsatzeinbußen betrifft und dumme aber wirksame Lieder gesungen werden. Das wegen Nichtberücksichtigung deutscher Mentalität und mangelnder Berücksichtigung der schamlosen Betroffenheitsarie der Politiker, die angestimmt wird, um das unverantwortliche Verhalten der Politik, Subventionen zu verteilen, zu kaschieren und so ihr Fehlverhalten auch noch in Wählerstimmen umzumünzen. In diesem Zusammenhang das Wort ‚Solidarität’ zu missbrauchen, ist ungeheuerlich.
Clement darf seiner Meinung Ausdruck verleihen. Er muss dann auch die Konsequenzen tragen. In diesem Zusammenhang, das Wort ‚Solidarität’ ins Spiel zu bringen, die Clemens nach Aussage mancher Politiker verletze, ist Traumtanz und beschädigt den Ausdruck ‚Solidarität’.
Der Missbrauch des Ausdrucks ‚Solidarität’ erfährt hier seine Fortsetzung.
argee gleim - 20. Jan, 16:13
Wie sich doch die
Perspektiven bei einem verändern können.
Ich hoffe, das Wetter war durchgängig so grau und trüb wie jetzt und die Sonne hat nicht doch für 5 Minuten geschienen und ich habe das verpasst.
Ich bin nämlich noch einmal eingeschlafen und das bis jetzt eben gerade. Aaaaah, chchch, streck, räkel. Kopf kratz.
Das (was auch immer) wird auch heute nichts mehr.
Kaffee!!!
Münsterstraße - Düsseldorf-Derendorf
argee gleim - 20. Jan, 11:07
Das Amt für Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Düsseldorf hat mir eine Abstimmungsbenachrichtigung zukommen lassen. Diese umfasst einen Wahlschein mit Adresse des Wahllokals und dem Zeitpunkt der Wahl, die Aufforderung, einen gültigen Ausweis mitzubringen und Aufführen des Objekts, über das es abzustimmen gilt.
Das lautet dann folgendermaßen: Abstimmungsbenachrichtigung zum Bürgerentscheid über den Verbleib des zur Zeit als Parkplatz genutzten Grundstückes zwischen der Klever Straße, der Fischerstraße, dem Denkmal „Künstleratelierhaus“ und dem Denkmal „Golzheimer Friedhof“ in unbeschränktem Eigentum und unmittelbaren Besitz der Stadt Düsseldorf am Sonntag, dem 17. Februar 2008, von 8.00 bis 18.00 Uhr.
Die Abstimmung kann nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden, wobei „Ja“ den Verbleib des Grundstücks bei der Stadt meint und „Nein“ dessen Verkauf an eine Versicherungsgesellschaft. Was im Einzelnen und genau die Versicherungsgesellschaft dort bauen oder machen will, wird nicht gesagt. Der Verkauf des Grundstücks gilt dann als verhindert, wenn die Mehrheit der Wahlberechtigten (nicht die der Wählenden) mit „Ja“ stimmt.
In einer Broschüre, die dem Schreiben beiliegt, werden die Stimmempfehlungen der beteiligten Parteien und Organisationen aufgeführt. Der Oberbürgermeister hat dort ein eigenes, farblich hervorgehobenes Feld, welches die Rückseite der mehrmals gefalteten Broschüre ausmacht, was dazu führt, dass nur dessen Empfehlung zu lesen ist, wenn man die Broschüre nicht auffaltet.
Ich zitiere den Schlusssatz der Stimmempfehlung des Oberbürgermeisters, der treibenden Kraft bei dem Verkauf des hier gegenständlichen Grundstücks:
Sie haben zwei Möglichkeiten, um im Interesse Düsseldorfs (sic!) zu handeln. Stimmen Sie beim Bürgerentscheid am 17. Februar mit „NEIN“ oder bleiben Sie der Abstimmung fern!
Wenn die Mehrheit mit „Ja“ stimmt und so der Verkauf des Grundstücks verhindert werden sollte, was angesichts der Art und Weise der Wahl ganz unwahrscheinlich ist, dann hat das eine aufschiebende Wirkung für 2 Jahre.
Gar nicht so einfach das mit der direkten Demokratie, wenn solch ein Verfahren in die Hände skrupelloser Leute gerät. Die Befürworter des Verkaufs des Grundstücks können den Sonntag zum Beine hochlegen oder was auch immer nutzen, während die Gegner des Verkaufs ihre Beine zum Wandern in das Wahllokal strapazieren müssen. Das hat noch eine hübsche kleine Finte. Wer dort am Sonntag wählt, ist gegen den Verkauf und gegen OB Erwin. Das ist dann nicht geheim. Der Name ist ja registriert.
Das nur mal am Rande und zur Beachtung bei möglichen entscheidenderen Volksabstimmungen in der Zukunft. So darf das dann nicht ablaufen. So zu verfahren ist nicht demokratisch.
in der Nacht durch die gläserne Abgrenzung einer Haltestelle bei Regen gesehen.
argee gleim - 20. Jan, 00:57
Man traf sich am Hauptbahnhof Düsseldorf.
Es war ein lustiges Völkchen unterwegs und manche der Spruchbänder hatten etwas Argumentatives. Und ich find's prima, dass und wenn die Schüler ihre Sache selbst in die Hand nehmen.
Verhalten kann sich ändern. Die Kopfnote bleibt
Wozu Erziehungscamps, wenn unser Charakter schon auf dem Abschlusszeugnis feststeht?
Dann aber. Die roten Fahnen dominierten.
Wenn einer in dem Alter seinen Wunsch nach Anarchie auf der Brust trägt, dann hat er noch mein Verständnis.
Wenn aber Hammer und Sichel auftauchen, dann frage ich nach.
„Ihr vertretet doch nicht mal 1% der Schülerschaft.“
„Wir sind hier. Wir zeigen Flagge.“
„Seid Ihr Schüler?“
„Nein.“
„Was sucht Ihr dann hier?“
„Flagge zeigen.“
„Ihr nutzt also die Gelegenheit einer Schülerdemo für Euer Agit-Prop?“
„Wenn Sie so wollen.“
„Große Fahne zum Schülereinwickeln? Das ist doch chancenlos“
„Geh weiter, Alter.“
Dann kamen die Trillerpfeifen, das Skandieren von Parolen per Megaphon und das ganze Demogehabe, wie gehabt. Ein stiller Trauermarsch wäre der Sache angemessen gewesen. So war es fast argumentationsfrei und nahezu ironiefrei.
Ich bin dann gegangen.
Wenn es auf dem Weg zu Ausschreitungen kommen sollte, dann sind das garantiert nicht die Schüler.
argee gleim - 19. Jan, 15:30
argee gleim - 19. Jan, 11:58
Wir sprechen hier von den vier
Altbierbrauereien und den entsprechenden Gasthäusern in Düsseldorf. Schumacher hat den Preis für ein 0,25cl-Glas Alt bereits von € 1,60 auf € 1,70 angehoben. Füchschen will den Preis von 1,60 vorläufig halten. Ueriges und Schlüssel entscheiden
nach Karneval über einen neuen Preis und haben Preiserhöhungen angekündigt.
Alles ist teurer geworden, auch die Rohstoffe. Und wenn man bedenkt, dass irgendwelche Plörre in Kneipen manchmal sogar in 0,2 cl-Gläsern serviert das Gleiche kosten, dann ist so etwas Gutes, wie ein frisch aus dem Fass gezapftes, süffiges, gehaltvolles, echtes Alt dann doch noch preiswert. Wenn man bedenkt, was eine Straßenbahn kostet!
Ich weiß, es langweilt. Doch die
Rundschau zeigt so ein nettes Bild von Koch, das man unbedingt anklicken sollte. Das ist natürlich gemein und tendenziös. Der Artikel ist auch recht deutlich.
Koch und
Kauder setzen auf die Schweigende Mehrheit und versuchen in der Zielgeraden noch schnell ein bisschen Angst zu schüren. Die Sozis und die
Kommunisten.
argee gleim - 18. Jan, 19:51
Mehr als 300 Auflagen und 16 Millionen verkaufte Exemplare, das ist ein Erfolg im Verlagswesen. Diese Daten kann der
Dierke Weltatlas, der auch meinen Erdkundeunterricht begleitete, aufweisen.
Mein alter, zerfledderter Dierke-Atlas, der ein vom heutigen sehr weit abweichendes Bild von Deutschland zeigt. Wir sehen hier die 91. Auflage von 1957.
Jetzt ist er 125 Jahre jung geworden und erscheint mit einer Jubiläumsausgabe mit etwa 2.5 Millionen Einzelinformationen auf dem Markt.
In dem alten Atlas fand ich gerade mehrere alte Zeitungen; unter anderem diese Nachtausgabe der Abendpost vom 21. August 1968, dem Datum des Einmarsches der Russen, der DDR, der Polen, der Ungarn und der Rumänen in Prag.

Zu Abertausenden liegen sie herum. Das sind mehr, als Eichhörnchen und Eichelhäher als Wintervorrat brauchen. Wäre der Ort nicht ein Park, der Hofgarten in Düsseldorf, sondern ein Wald, dann wären es jetzt nicht mehr so viele. Längst hätten die wühlenden Nasen der Wildschweine diesen den Weg gezeigt und die meisten Eicheln hätten die Schweine genährt und so dafür gesorgt, dass das Wild gesund und schmackhaft durch den Winter kommt.
Jetzt aber keimen sie. Das ergibt viel zu viele Bäume. Man stelle sich mal einen Eichenwald vor, bei dem die Eichen im 3 cm Abstand wachsen. Das hätte zwar seinerzeit die Römer daran gehindert, germanischen Boden zu betreten, aber es bedeutete auch ein genüssliches Baumwerfen für Gesellen wie Kyrill.
Na ja, das ist nicht ganz realistisch. In solchen Fällen gibt es einen gnadenlosen Konkurrenzkampf, bei dem nur die Stärksten überleben. Das ist so ähnlich wie heutzutage bei uns. 7 Milliarden Menschen auf der viel zu kleinen Erde. Da ist schlecht keimen.
Aber vielleicht kommt es ja auch ganz anders. Vielleicht beäugen die Halsbandsittiche, die in eben den großen, starken Eichen über den Eicheln sitzen und rumkrächzen, das Keimen der Eicheln mit großer Vorfreude, weil Eichelsprösslinge bei ihnen als besondere Delikatesse gelten. So wie Grippe, HIV, Schnupfen, Fußpilz & Co. bei uns, den Vielen in Monokultur.
Vielleicht ist es auch ganz anders und die Schweine von Bauer Sebastian werden mal kurz in den Park geschickt und es wird mit den Eicheln aufgeräumt und die zerwühlten Wiesen werden so zum Kunstwerk, tausendmal fotografiert und von New York bis Tokio bewundert und der Ruhm der Akademie erschallt sich mehrfach brechend und widerhallend rund um den Erdball, was selbst die Makaken in Madagaskar das traurige Lied wimmern lässt, welches immer wieder von dort zu hören ist, „Ich bin gefangen auf der Insel, während in Düsseldorf schweinische Kunst gemacht wird und die Eicheln in den Parks herumliegen.“
argee gleim - 18. Jan, 13:51
HIV ist von gestern. Ja, es gibt HIV noch und er ist auch nach wie vor verheerend. Doch in USA hat ein neuer Erreger den Weg aus den Intensivstationen der Krankenhäuser auf die Straße gefunden, eben jenes
cMRSA in der Version USA 300.
Die Bakterien verursachen Abszesse und tiefe Ulzerationen und dringen ungehindert in tiefere Gewebeschichten vor. Dann kommt es zu einer nekrotisierenden Fasziitis. Sie können auch auf die Lunge einwirken und tödlich sein. Gegen herkömmliche Medikamente sind die aus den Intensiv-Stationen der Krankenhäuser stammenden Erreger resistent.
Selbst im schuldenfreien Düsseldorf gibt es zigtausend richtig armer Menschen. Inzwischen kann man sie nicht mehr verstecken und in bestimmte Viertel oder Ecken verbannen. Man sieht sie.
Hier nun gibt es etwas umsonst. Dies nicht im Sinne von ‚vergebens’ sondern im Sinne von ‚gratis’. Auf geheimnisvolle Weise muss sich das herumgesprochen haben. Man drängelte sich um einen Transporter.
Da wurden Klamotten verteilt. Besonders begehrt waren warme Jacken, Mäntel und Decken.
Eroberte Stücke wurden schnell zur wartenden Plastiktüte oder zum wartenden Fahrrad getragen. Niemand wurde laut. Man erhaschte, was man kriegen konnte und was man braucht.
Es war nicht wie Weihnachten, dass man sich mit glänzenden Augen freute. Glänzende Augen sind diesen Menschen abgewöhnt. Es ging sehr sachlich zu. In den Augen lag eher ein Schimmer von Genugtuung, ein wenig Warmes. Man brauchte, was man ergattert hatte. Es ging um etwas, was die Kälte abhält, etwas Wärmendes. Deshalb galt es auch nicht, etwas Schickes zu bekommen, funktionieren mussten die Sachen. Eine ordentlich aussehende Steppjacke mit kaputtem Reißverschluss ging zurück. Der Beschenkte hat einfach keine Möglichkeit, einen Reißverschluss zu reparieren oder auszutauschen. Die Jacke war sinnlos.

argee gleim - 18. Jan, 11:32
Viele Menschen, die andere Menschen besuchen, fahren Straßenbahn. Viele von den Menschen, die andere Menschen besuchen, bringen einen Blumenstrauß mit. So kommt es, dass fast in jeder Straßenbahn mindestens ein Blumenstrauß mitfährt.
argee gleim - 18. Jan, 08:09