Peter Scholl-Latour wird soeben im Fernsehen gezeigt, wie er den Satz „Der Mensch ist von Grund auf böse“ von sich gibt. Damit steht er diametral meiner Auffassung entgegen. Der Mensch ist gut, was nichts anderes bedeutet als, dass der Mensch angepasst ist. Der Mensch will seine Ruhe haben, seine Bewegungsfreiheit haben, sein Auskommen haben. Es ist nicht so schwer einzusehen, dass das für alle gilt und deshalb jedem anderen ebenso zugestanden werden muss, will man selbst seine Ruhe haben.
Jetzt ergibt es sich, dass die Anzahl der Menschen ein Mehrfaches dessen beträgt, was die Erde zu tragen imstande ist. So erklärt sich, dass es selbst bei Gutwilligen zu Reibungen kommt. Aber auch da bemüht man sich, den Anderen zu achten und sich zu bescheiden. Nicht immer gelingt das. Dann kommt es schon mal zu einem Eklat und so Menschen wie Scholl-Latour sprechen vom grundsätzlich bösen Menschen.
Es ist evident, dass die meisten Völker gut miteinander auskämen, gäbe es da nicht die Regierungen. Auf der Ebene verändert sich die Situation entscheidend. Politiker und andere herausgehobene Menschen verlieren Wesentliches ihres Menschseins und werden zu Räubern. Eitelkeit hat sie in die Ämter getrieben und Eitelkeit lässt sie zu Bestien werden. Das ist gekoppelt mit der Aussage und manchmal auch dem eigenen Gauben, etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun.
Nur Wenige haben die Größe, Ämter zu bekleiden und mit der damit verbundenen Macht umzugehen. Politiker und andere Amtsträger und herausgehobenen Menschen haben keinen Macht-Führerschein gemacht. Den gibt es. Die Geschichte der Menschheit hat ihn in Büchern und Erzählungen festgehalten.
Doch anstatt sich in Weisheit zu üben, agieren diese Menschen im Sinne dessen, was sie Karriere nennen. Armselig.
‚Gut’ ist verwandt mit dem Wort Gitter oder Gatte. Gut ist also die Einsicht in Begrenztheit. Wer behauptet, der Mensch sei von Grund auf böse, sorgt dafür, dass im Verlaufe einer self-fulfilling prophecy der Mensch böse wird. Das hat dann Scholl-Latour mit den Kirchen gemeinsam. Diese behaupten das Gleiche. Das um ihre Existenzberechtigung zu belegen. So sieht das Übel in Wirklichkeit aus.
Hauptstadtvertrag
200 Millionen, 60 Millionen, 9,9 Millionen, 440 Millionen und das in Euro. So lauten die Zahlen der Zuschüsse, die aktuell
Berlin aufpäppeln. So lässt sich gut hauptstädteln.
Das ist kein Grund, stolz zu sein und eine dicke Backe zu riskieren. Und irgendwann muss auch Schluss damit sein. Die Zeiten sind vorbei, zu denen Fürsten das Volk schröpften, um sich prunkvolle Paläste zu bauen und sich an herrschaftlichem Amusement zu delektieren.
ALDI reagiert und verspricht ein neues Qualitätsmanagement. Erfahrungsgemäß sind angeschossene Händler nach solch einer Rüge in besonderer Weise aufmerksam. Ich gehe davon aus, dass man bei Aldi jetzt die saubersten Clementinen, Satsumas und Tangerinen findet.
argee gleim - 30. Nov, 14:40
Da flattert doch tatsächlich ein Nachtfalter durch die offene Balkontür ins Zimmer. Das am letzten Novembertag. Bemerkenswert.
Jetzt steht es auch in der
Zeit und ganz Deutschland lacht über die Provinzposse ‚Roter Rhein’ Mindestens 100.000 € rot befunzelt ausgegeben für Nichts.
Diese Möchtegern-Aktion bleibt länger im kollektiven Gedächtnis der Nation haften als der kurze Moment des Glanzes auf dem roten Teppich. Dort ragte nur der Tritt der Gudrun Landgrebe auf das Kleid von Sabine Christiansen, welches dadurch eingerissen wurde, heraus. Ein edles Missgeschick. Ich hatte gehofft, diese Sabine Christiansen nie mehr an exponierter Stelle sehen zu müssen. Es war eine Qual, auch wenn sie für eine gute Sache auftrat; so quälend wie die Verleihung des ‚Courage’-Preises an Tom Cruise fragwürdig war. Seine Rechtfertigungsrede, eine solche war es, war dann auch eher peinlich.
Aber kommen wir noch einmal zurück auf den roten Rhein. Wer ist eigentlich dieser „Künstler“
Klaus H.R. Gendrung und in welchem Verhältnis steht er zu dem OB der Stadt und den Verantwortlichen der Düsseldorf Marketing und Tourismus GmbH?
Das riecht nach Rheinischem Klüngel. Das bedarf noch der Beleuchtung. Man betrachte diesen Satz als Aufforderung an die Düsseldorfer Presse.
Gibt man die Worte „roter Rhein“ bei google ein, findet man auf Platz 1 den roten Rhein bei Basel. Das war vor 21 Jahren und liest sich auf der Site von
Chemie.de wie:
Vor 20 Jahren war der Rhein rot, die Luft stank, und meterhoch schlugen Flammen aus einer Lagerhalle des Chemieunternehmens Sandoz. Damals hat Sandoz das geschafft. Natürlich ist das kein Maßstab und geschmacklos ist es auch. Ich erwähne es, um dem Begriff „Roter Rhein“ die historische Dimension zu verleihen und darauf hin zu weisen, dass der Begriff 'Roter Rhein' in dieser Weise lexikalisiert ist.
Ja, Herr Erwin, so ist das nun mal.
Rehe leben versteckt im Wald und können auch nicht schneller, als sie können. Bambi macht es ihnen nach.
argee gleim - 29. Nov, 20:55
Geld nicht Geiz ist geil! Haben wollen! Einmal reich sein!
Der
Sturm auf die Lottobuden ist losgetreten.
Das Schöne ist, man muss gar nicht rennen. Zahlen reicht.
Wow! Wah!?
Dann warten. Und? Fleppe ziehen. Wär’ doch soo schööön gewesen.
und hilfreich und hat Geld gekostet. Das ist gar nicht sooo lang her.
argee gleim - 29. Nov, 18:31
Flinger Straße - Düsseldorf-Altstadt
Am Eingang zur Altstadt steht ein hoch frequentierter Glühweinstand, der in Form einer von den Erzgebirgsschnitzereien her bekannten Weihnachtspyramide erbaut worden ist. Diese Weihnachtspyramiden drehen sich, da sie als Oberstes windmühlenartige Flügel aufweisen, die von der von brennenden Kerzen aufsteigenden, heißen Luft angetrieben werden.
Die Figuren des Glühweinstandes oberhalb des Ausschanks drehen sich ebenfalls. Dort werden aber keine Kerzen abgebrannt, sondern ein leiser Elektromotor erledigt das. Und schon stimmt was nicht. Die Stellung der Flügel verweist auf eine Drehrichtung, die der der tatsächlichen entgegengesetzt ist.
Ob da Zusammenhänge zwischen alkoholischen Dünsten, die auf das Hirn des Konstrukteurs eingewirkt haben, und der Rotationsrichtung bestehen oder nicht, ließ sich im Gespräch mit den voll beschäftigten Glühwein-Frauen nicht ermitteln.
argee gleim - 29. Nov, 15:11
Fragt mich oder sich jemand, weshalb im gnogongo so viele Bilder zu sehen sind, dann ergibt sich die Antwort aus neuesten
Forschungsergebnissen . Ich möchte halt, dass auch Affen, Hunde und so manches Rindvieh was davon hat oder meine äffische, hündische oder wiederkäuende Natur ihren Ausdruck findet und bedient sich so des geeigneten Ausdrucksmittels.
Es bedurfte mal wieder eines Gerichts, diesmal des Bundesgerichtshofs, um das Wort ‚Terror’ zu definieren. Für den Fall einer ‚militanten Gruppe’ hat das
Gericht entschieden, dass diese nicht den ‚terroristischen’ sondern den ‚kriminellen’ Gruppen zuzuzählen sei.
Diese Klärung tat not. Allzu häufig und zu beliebig wurde mit dem Terrorbegriff um sich geworfen.
Münsterstraße - Düsseldorf-Derendorf
Bevor die Stadt sich ganz dem Tanz um das goldene
Kalb Bambi hingibt, hier noch ein Bild der Normalität.
argee gleim - 29. Nov, 10:52
Wie bekannt trabt dieser Tage dat Bambi durch die Stadt. Da sollte heute der ganz große rote Teppich ausgerollt werden. Neun Kilometer Rhein sollten sich in fließendem Rot zeigen. 500.000 Watt wurden aufgefahren.
Das hört sich spektakulär an. Und da der Rheinländer auf Spektakel steht, kam der Rheinländer zu Hunderttausenden mit Gästen aus aller Herren Länder zum Rheinkai, um sich das anzusehen.
Um 18:00h sollte es losgehen. Nichts geschah. Wenigstens nichts Spektakuläres. Da und dort sah man eine rote Funzel.
Der Rhein blieb schwarz, was eigentlich erklärlich ist, hat man die politische Farbe des Initiators, unseres OB Erwin, vor Augen.
Das Publikum wartete in Scharen.
Man begann Witzchen zu machen. Die gingen allemal zu Lasten von Joachim Erwin. „Das war doch sonst in Berlin?“ „Nee, nee dat is überall. Überall, wo sich Bürgermeister wichtig tun wollen“ oder „Dat scheint eine Erwin-Gedächtnis-Versammlung zu sein.“ Oder „Die sollen ein paar Autos auf die Rhenwiese da gegenüber stellen, die mit den Bremslichtern leuchten. Dann hamwer wenigstens en bisken Rot.“ „Der 1. April kann auch so kalt sein wie jetzt.“
Ich bin dann nach 20 Minuten gegangen. Doch Publikum stand stundenlang und wartete auf Bumerang.
argee gleim - 28. Nov, 21:08
argee gleim - 28. Nov, 21:06
kam man am Uerige vorbei und konnte dort seine Enttäuschung runterspülen und merken, dass man doch noch in Düsseldorf ist, wo eigentlich Qualität die Stadt auszeichnet. So'n lecker Dröppke bringt Vieles wieder in Ordnung.
argee gleim - 28. Nov, 21:02
Flinger Straße - Düsseldorf-Altstadt
konnten sich bei Doc Morris mit Medizin versorgen
argee gleim - 28. Nov, 20:59
kam wenigstens ein wenig Adventsstimmung auf
argee gleim - 28. Nov, 20:56
Die Regierung und da vorneweg Angela Merkel hat zur Halbzeit für das Gewürge, welches sie da angestellt hat, eine positive Bilanz gezogen. ‚Positive Bilanz’ ist inzwischen zur leeren Worthülse geworden. Man verbindet diese Ausdrucksweise schon mechanisch und unreflektiert mit Angela Merkel.
Und trotzdem wird die Presse morgen voll davon sein, weil sie sich ebenso mechanisch unreflektiert angewöhnt hat, Merkels Aussagen bestätigend zu veröffentlichen und das als Nachricht zu verkaufen.
es
geschah am Münsterplatz
argee gleim - 28. Nov, 16:29
Diktat des rechten Winkels.
argee gleim - 28. Nov, 16:05
Eigentlich nur, dass die Zeit vergeht.
argee gleim - 28. Nov, 16:01
argee gleim - 28. Nov, 15:58
Da wird von einer Chance von 1 zu 140.000.000 gesprochen und der gemeine Lottospieler für verrückt erklärt. Das aber ist ein sehr, sehr verengter Tunnelblick, der Blick einzig und allein auf den Hauptgewinn. 6, 5, 4 Richtige auch ohne Zusatzzahl sind ein Gewinn und möglicherweise nicht nur ein kleiner. Ich persönlich empfinde, 300 oder 400 € mehr im Säckel zu haben, als recht angenehm.
Deshalb spiele ich noch kein Lotto. Aber ganz so blöd, wie es dargestellt wird, finde ich es nicht, mit einem kleinen Gewinn zu rechnen und das mit der wenn auch minimalen Chance 30 Millionen abzusahnen.
Ich meine, es kommt auf den Blickwinkel an. Je breiter er ist, umso weniger verrückt ist das Handeln. Mir ist allerdings die Chance, zumindest den Einsatz wieder raus zu bekommen, schon zu klein. Das ist aber was ganz Anderes, als sich nur auf 30 Millionen zu fixieren.
argee gleim - 28. Nov, 06:24
und das Leben ist 3,2 Prozent (NRW)
teurer geworden und für die unteren Einkommensklassen beträgt die Teuerung sogar 6 -7 Prozent, nämlich die Teuerung für Lebensmittel und Heizung.
Hallo und guten Tag,
tanzende Buchstaben vor einer McDonald's-Filiale, die das Wort "Gemein" bilden,
foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode und Fernsehmoderator Tobias Schlegl beim
Sammeln von Protest-Unterschriften, die Lieferung von Gentechnik-freiem Soja:
Filme von den verschiedenen Protestaktionen von foodwatch zur Burgerbewegung
gibt es jetzt im Internet:
http://www.youtube.com/watch?v=WBTvKaV9zrs
Mit der Burgerbewegung fordert foodwatch McDonald's auf, Hamburger ohne Gentechnik anzubieten. Die Fastfood-Kette hat bislang nur Hamburger im Angebot, bei denen für die Fleischproduktion Gensoja verfüttert wird. Um dies zu ändern, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schicken Sie eine E-Mail mit dem Link zu diesen Filmen an alle Freunde und Bekannte weiter. Machen Sie auf unseren Protest aufmerksam und unterstützen Sie die Burgerbewegung von foodwatch:
http://www.burgerbewegung.de/
Klicken Sie sich rein,
das foodwatch-Team
Er merkt nichts. Sie verlässt sich auf ihn und glaubt ihm und doch bemerkt sie etwas von dem Besonderen des Lichts und stapft mutig und staunend dem Ungewissen entgegen.
argee gleim - 27. Nov, 20:36
wird an der Scheibe vor dem Werbeposter reflektiert und das Wartehäuschen bildet sich selbst an dieser Scheibe ab.
argee gleim - 27. Nov, 18:53
Konrad Adenauer Platz - Düsseldorf-Mitte
argee gleim - 27. Nov, 18:48
Konrad Adenauer Platz - Düsseldorf-Mitte
argee gleim - 27. Nov, 11:18
Die
Tigermuecke hat die Alpen überschritten. Die in Asien beheimatete Mücke bevölkert weite Teile der tropischen und subtropischen Welt. Jetzt wurde sie auch nördlich der Alpen im schweizerischen Aargau festgestellt.
Die Tigermücke gilt als Überträgerin der Tropenkrankheiten
Chikungunya oder
Dengue .
In der Schweiz wurde es allerdings in den letzten Tagen so kalt, dass die Tigermücke das nicht überlebt hat.
Für das Rheinland besteht momentan kaum die Gefahr, von der Tigermücke überschwirrt zu werden. Da gälte es, Süddeutschland zu überwinden. Allein der dortige Reinlichkeitsdrang dürfte eine nahezu unüberwindliche Barriere für dieses Stechvieh bilden. Obwohl, man weiß nie. In Stuttgart pflegt man zwar die alles vernichtende Kehrwoche, aber der Drang exklusive Sekten zu bilden, könnte einem so seltenen Gast eine neue In-Sekte bescheren, die sich des getigerten Insekts annimmt. Auch Tübingen könnte eine Heimstatt der Wärmeliebenden sein. Könnten sie doch in wohltemperierten Räumen zwischen Buchdeckeln eine neue Heimat finden.
Wie immer es sei. Ich sehe das Rheinland wenig gefährdet, auch wenn hier schon im Februar das Thermometer in sonst nirgends erreichte Höhen steigt. Hier ist das Gelände bereits von Taranteln besetzt, die unermüdlich um sich stechen und den Rheinländer zu frenetischen Ausrufen wie ‚Alaaf’ und ‚Helau’ provozieren und ein anders nicht zu erklärendes, nahezu permanentes Lachen auslösen. Das hält keine Tigermücke aus.
Doch in den nächsten Tagen ist Vorsicht angesagt. Da kommen Leute aus weit entfernten Ländern hierher, um so ein vergoldetes Rehlein zu umtanzen, und zeigen dabei viel nackte Haut und der Rhein verfärbt sich auf 6 km Länge in den längsten roten Teppich der Welt blutrot. Es herrscht ein Bambi-Fieber, das die Abwehrkräfte schwächt und so der Tigermücke, so sie denn von dem Tross der Bambi-Aspiranten eingeschleppt wird, ein weites Feld der Betätigung bietet.
Der Dezember naht und schon wird man des ersten Eisbären in der Stadt ansichtig. Spaß beiseite. Ich weiß nicht, was dieses alte Lieferrad mit dem großen Holzkasten transportiert und welche Funktion ein solches einer anderen Zeit zugehöriges Gefährt mitten in der Stadt erfüllt. Man kann halt nicht Alles wissen.
argee gleim - 27. Nov, 04:07
Peter Steiner, so sein bürgerlicher Name, wollte 100 werden. Das hat er nicht erreicht. Doch die Kunstfigur ‚Coolman’ nimmt ihm keiner. Ein Werbespot, eine Sonnenbrille und eine Million verkaufter Schallplatten machten ihn zu einer von den Medien gehätschelten Figur der sympathischen Art.
Hier erinnert man sich. Man erinnert sich gern.
Das ist ein
Eintrag vom 14. April 2007. Kasparow kennt das also schon und wusste, was ihm
passieren konnte.
Es wird vorläufig
nicht gestreikt. Man verhandelt.
argee gleim - 26. Nov, 17:59
Knut ist ja recht nett, aber der wahre Bär, das war Bruno. Gemeuchelt haben sie ihn und dann eingefroren. Jetzt soll er als ausgestopftes Präparat das
Schloss Nymphenburg in München zieren.
Aus dem ‚gefährlichen Wilden’, andere sagen, dem ‚besten Entertainer und cleversten Burschen im Alpenraum’, ist nun ein bewundernswertes Objekt geworden. Das hat er mit so manchem Künstler gemeinsam, der Ruhm kommt mit dem Tod, vor allem mit dem plötzlichen Tod in jungen Jahren.
Der „Problembär“ wird nun „würdig präsentiert“.
Seine Mutter „Jurka“ wurde inzwischen ‚verhaltensgestört’ erklärt und weggesperrt. Doch sein Bruder JJ3 hält sich an die Familientradition und macht die Gegend um einen Schweizer Nationalpark unsicher.
Turmuhr Hbf - Düsseldorf-Mitte
argee gleim - 26. Nov, 17:05
Hbf - Düsseldorf-Mitte
argee gleim - 26. Nov, 16:42
argee gleim - 26. Nov, 14:21
Mandarinen von Aldi Süd und Rewe sind stark belastet. Auch andere Handelshäuser glänzen mit von
Gift belasteten Mandarinen. Macht keinen Spaß.
Die Mandarinen bei Rewe waren so stark belastet, dass sie aus dem Verkehr gezogen werden mussten.
argee gleim - 26. Nov, 09:09
Inzwischen ist es manifest, dass das mit der
Holzfeuerung als Ersatz für das Verbrennen von fossiler Energie nicht die Lösung ist. Jetzt ist nicht nur bekannt, dass die 5 Millionen Holzfeuerungen in deutschen Haushalten mehr
Feinstaub ausstoßen als alle Dieselfahrzeuge zusammen, sondern man zieht die Konsequenz daraus und führt eine Filterpflicht für Holzfeuerungen ein.
Noch geht man nicht hin und veröffentlicht die Quellen, aus denen das Holz kommt, welches da verfeuert wird. Die einst in den Vorstellungen kursierenden Holzabfälle der Holz verarbeitenden Industrie reichen schon lange nicht mehr. Inzwischen werden die Wälder Sibiriens angeknabbert. Spätestens wenn die Vorräte an Fallholz aus dem Orkan Kyrill verbraucht sein werden, wird das Thema sein. Das ist wie der Anbau von Mais und Weizen zur Herstellung von Biogas. Angesichts des Hungers in der Welt ist das nur pervers.
Anfangs hat man die Verfeuerung von Holz als ökologisch sinnvoll und als billige Alternative verkauft. Inzwischen leisten sich das Diejenigen, welche es chic finden, solch ein altertümliches, unmittelbares und sichtbares Feuerchen in ihrer guten Stube präsentieren zu können.
Noch halten die Verantwortlichen an der Mär fest, dass das Verfeuern von Holz CO2-aufkommensneutral sei. Welche Lobby immer dahinter stehen mag, dieses Märchen wird auch bald ausgeträumt sein.
The great ‚erneuerbare Energie’ Swindle.
Forum Enger - Enger Westf. - 1985
argee gleim - 25. Nov, 19:56
Die Grünen haben ihr Profil geschärft, sagen die Grünen. So scharf, dass man damit eine Schnitte vom Brot schneiden kann, scheint es mir allerdings nicht zu sein. Da sind sie noch meilenweit von beispielsweise einem Serge Gainsbourg entfernt.
Sachlich muss ich dem übrigens widersprechen. Von Profil, also etwas den Grünen Eigenes, kann wirklich nicht gesprochen werden. Die Figuren und was sie kundtun ist so mainstream, wie Mainstream nur sein kann. So taugen sie nicht mal als Opposition.
Für mich war das Erregendste mal wieder das Lungenvolumen der Claudia Roth. Was diese Frau mit der Kraft eines Lungenzugs Luft in welcher Lautstärke und in welcher Dauer an Vokabeln ausstößt, lässt immer wieder staunen. Da wünscht man sich zwar etwas mehr Modulation in der Stimme und mal ein Abweichen vom Geschrei, um dann doch dieses oder jenes Wort oder – wenn vorhanden – einen Zusammenhang der Worte zu erkennen. Darauf scheint es nicht anzukommen. Die Frau will demonstrieren, dass sie länger kreischen und schreien kann als jeder andere in der Partei.
Da freut man sich, wenn Trittin das Wort ergreift. In dezenter Lautstärke und den richtigen Betonungen und Pausen fädelt er jedes Wort in unsere Gehörgänge. Hier kommt es ebenfalls, spricht er nach Claudia Roth, nicht auf den Inhalt an. Man erholt sich einfach vom Geschrei der Boje Roth.
Mehr lässt sich vom Treffen der Grünen von hier aus nicht berichten. Ach ja, das hab’ ich vergessen: Es gibt ein neues Logo.
Logo doch.
argee gleim - 25. Nov, 17:27
sagt
BKA-Chef Jörg Zierke in einem Stern-Interview.
Ist das nun Kritik an Schäuble, wenn zu lesen ist:
Die kritische Debatte um die geplanten Online-Durchsuchungen privater Computer hält BKA-Chef Ziercke für "eine Angstmacher-Diskussion, die zu Verunsicherung führen soll".? Laut einem Artikel in der
netzeitung bezieht sich die Angstmache eher auf die Warner vor einer flächendeckenden Überwachung und die Apologeten eines Überwachungsstaats.
Wie dem auch immer sei, mit dem Ausdruck ‚Volks-DNA’ hat er einen hübschen Neo-Logismus eingeführt und besonnener als Schäuble, der schon auf Seitenfelder wie ‚Rente ab 70’ ausweicht (hat er Angst, pensioniert zu werden?), ist er allemal.
Am 1. April 2006 schrieb ich im Mehrzweckbeutel:
Wenn Vorstadtmädchen mit eigentlich dafür zu dicken Beinen wieder Mini tragen, dann kann es nur besser werden. Mit Allem. Mit der Laune, mit der Wirtschaft, mit dem Wetter.
Hat sich das bewahrheitet?
argee gleim - 25. Nov, 14:43
Angesichts solch eines Tages schweigt der Rheinländer. Wären da nicht die Toten der aktuellen Kriege. Doch auch da schweigt der Rheinländer an solch einem Sonntag, das nicht aus Respekt vor den Sitten anderer sondern aus Entsetzen, dem er nicht an solch einem Sonntag Ausdruck verleihen will. Das kann er die ganze Woche lang tun.
Nur soviel: Ewigkeit ist jetzt und das Jetzt ist so endlich wie permanent. Man kann ihm nicht auf der Lauer liegen, dann ist es jeweils futsch. Aber man kann es vergeuden und so erleben.
argee gleim - 25. Nov, 13:24
Hallo und guten Tag,
Nestle, der größte Lebensmittelkonzern der Welt, gibt der foodwatch-Forderung um den leberschädigenden Aromastoff Cumarin nach und will die Produktion des Frühstücksprodukts "Cini Minis" umstellen. foodwatch hatte im November 2007 durch ein externes Labor feststellen lassen, dass "Cini Minis" das Siebenfache der zugelassenen Höchstmenge von zwei Milligramm Cumarin pro Kilogramm enthielten. Mit der Ankündigung, die Produktion umzustellen, reagierte Nestle auf den öffentlichen Druck, den foodwatch durch die Veröffentlichung der Testergebnisse, zuletzt in der ARD-Sendung "Kontraste" vom 22.11.2007, aufgebaut hat.
Bislang hatte Nestle eine gnadenlose Arroganz gegenüber bestehenden Gesetzen gezeigt und wahrheitswidrig behauptet, auf "Cini Minis" finde die deutsche Aromenverordnung, die den Grenzwert für Cumarin festlegt, keine Anwendung. Zudem seien die eigenen Produkte trotz hoher Werte "sicher". Doch statt sich das Recht herauszunehmen, in Eigenregie Produkte als sicher einzuschätzen, sollte Nestle lieber das geltende Recht einhalten.
Im Klartext bedeutet das aktuelle Statement des Konzerns: Nestle hat endlich begriffen, dass Grenzwerte für alle Hersteller gelten und sich auch der größte Lebensmittelkonzern der Welt an Gesetze halten muss. Das Einlenken von Nestle ist ein großer Erfolg für die Arbeit von foodwatch. Es zeigt aber auch, dass der gesetzliche Verbraucherschutz zwar in die richtige Richtung weist, aber allein nicht ausreicht, solange sich Hersteller nicht an die Gesetze halten und von den Behörden nicht ausreichend kontrolliert werden.
Das Originaldokument mit der Zusage des Nestle-Konzerns, zukünftig Produktionsprozesse umzustellen, finden Sie auf der foodwatch-Homepage unter:
http://foodwatch.de/kampagnen__themen/zimt_und_cumarin/erfolg/
Den Kontraste-Beitrag "Gefährliche Weihnachts-Nascherei - die Lebensmittelkonzerne lernen nicht dazu" können Sie sich im Internet anschauen unter:
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/sendung_jsp.html
Klicken Sie sich rein,
das foodwatch-Team