Dienstag, 13. Juni 2006

Angela Merkel, die Fussballgestrafte

Habt ihr das gesehen, den leidenden Blick der Bundeskanzlerin, wie sie da neben Beckenbauer sitzt, die Mundwinkel wie in alten Tagen weit heruntergezogen, und den Eindruck erweckt, als warte sie schon nach 12 Minuten Spieldauer nur auf das Ende des Spiels da unten

Warum geht sie überhaupt da hin? Mit so einem Gesichtsausdruck und purer Anwesenheit gewinnt man doch keine Stimme und Gastfreundschaft strahlt das auch nicht aus.

Tabakwerbeverbot

Der Europäische Gerichtshof drängt darauf, auch in Deutschland ein absolutes Werbeverbot für Tabakerzeugnisse zu erlassen. Die Klage Deutschlands gegen das europäische Werbeverbot für Tabak hat nur wenig Aussicht auf Erfolg.

Ich hoffe in diesem Zusammenhang, dass damit auch die Millionen, die bisher als Subvention in den deutschen Tabakanbau gepumpt wurden, nicht mehr fließen und der staatliche Anbauberater Wolfgang Ziegler zurück gezogen wird. Subventionsabbau steht doch auf dem Kalender der Reformer.

Fröhlich klingt das Lied der Tabaksteuer.

Wiener G'schichte

Ich wollte, so habe ich es angedeutet, etwas über Wien schreiben. Bevor ich mich jedoch da ran wage, erzähl‘ ich erst einmal, wie ich nicht in Wien war.

Es muss vor etwa 20 Jahren gewesen sein. Ich besuchte einen Bekannten in einer benachbarten Stadt, der eine kleine Zeitung herausgab und mit dem ich ein paar Sachen zu besprechen hatte. Es war an einem Wochenende und zu Hause bei ihm.

Zu meiner Verwunderung gab es in dieser Wohnung noch eine äußerst attraktive, sehr junge Frau mit einem deutlich österreichischen Idiom, die offensichtlich fester Bestandteil der Wohnung war. Das hatte ich ihm nicht zugetraut. Alle Achtung.

Wir sprachen über die Zeitung, über Musik und das Leben überhaupt, wobei die Österreicherin sich ständig einmischte, indem bei diversen Nennungen von Namen, eben diese wiederholte und einen Schwall verbalen Hasses und eben solches Verderben über sie ausschüttete, ständig von Auseinandersetzungen, Gerichtsverhandlungen und obskuren Machenschaften redete und sich gar nicht mehr beruhigen konnte.

Ich erinnerte mich der Tage in Wien und vor allem in Graz, wo aus Mücken einen Elefanten zu machen und diesen so lange aufzublasen, bis daraus eine veritable Anklage wurde und die Gerichte wieder was zu tun hatten, an der Tagesordnung waren. Ich machte mir auch nicht die Mühe, den ziselierten Verzweigungen der von ihr als Ungeheuerlichkeiten dargestellten Umtriebe zu folgen. Ich hörte einfach weg. Ich wusste, dieser Leidenschaft zu streiten, würde ich weder einen Geschmack abgewinnen noch wäre ich jemals in der Lage, der Sinnhaftigkeit dieser für mich als obskur österreichisch eingeordneten Eigenart einsichtig sein zu können.

Ich bemühte mich, auf der Hut zu sein, kein falsch interpretierbares Wort zu sagen und ausgesprochen höflich und freundlich zu der Dame zu sein. Auf dem Weg nach Hause rekapitulierte ich noch einmal alles und war mir nicht sicher, in ein paar Tagen nicht doch eine Klageschrift auf dem Schreibtisch liegen zu haben.

Es dauerte einige Tage, bis das Telefon klingelte. Sie war am anderen Ende der Strippe und säuselte in jener nur vom Stamme der Österreicher absonderbaren Süße etwas von, sie wolle mich gerne besuchen, ob das wohl möglich sei, am besten noch heute nachmittag. Ich entschied mich nach hektischem aber stummem Blitzgewitter in meinem Hirn dazu, mit erstaunlicher Sicherheit in der Stimme "Ja" zu sagen. Sie meinte noch etwas wie, ich wäre ein toller Typ und nicht so ein Versager wie mein Zeitung machender Freund und sie wolle mich mal kennenlernen. Ich hatte schon "Ja" gesagt. Es gab kein Entrinnen mehr. Was die da über mich gesagt hatte, wurde unter gezielt aufgesetzte Schmeichelei mit angehängten Absichten anderer Art abgehakt.

Ein paar Stunden später segelte also diese Frau bei mir ein. Schlank. Alles an ihr war lang. Vor allem die Beine. Das kurze Kleid war von jener Schmiegsamkeit, dass es mal diesen, mal jenen Körperteil betonte, man könnte sagen, fast durchscheinen ließ.

Ich servierte Kaffee, was angesichts österreichischen Besuchs leicht zu einer Offenbarung piefkesker Unfähigkeit geraten kann. Doch mein Kaffee fand Gnade oder richtiger, er war nicht wichtig. Das Gebäck wurde sogar angenommen.

Was wollte diese Frau von mir? Sie arbeitete als Model. Jetzt sah ich es. Sie war nicht nur schlank sondern kurz davor, hager zu sein. So sahen die Bilder aus, welche die Mehrheit der Männer und wahrscheinlich alle Amerikaner als Ikonen der Schönheit in sich und in Form von Hollywood-Magazinen mit sich trugen. Sogar einen Hauch von Vogue verbreitete diese Frau.

Aber was hatte das mit mir zu tun, der ich eher etwas kompakt und nicht gerade von der Sorte war, für den die Frauen ihr Taschentuch fallen ließen? Zumindest nicht bevor ich ein paar Worte mit denen gewechselt hatte, sie mich auf einer Bühne gesehen oder Sonstiges in ihrer Auffassungsweise auf ein Alphamännchen Hinweisendes erlebt hatten. Im Übrigen überragte diese Frau mich mindestens um die Länge ihrer hohen, stiftschlanken Absätze.

Das Rätsel löste sich auch nicht, als sie mir vorschlug, mit ihr zusammen auf den nächsten Wiener Ball zu gehen. Bei mir rotierte die Ratlosigkeit wie zwei Stunden Wiener Walzer getanzt zu haben, obwohl ich ein ausgesprochener Tanzmuffel war und bin. Also galt es, Ausflüchte zu finden. Das umso mehr als ich einfach ungeeignet bin, einer kuk-Herrlichkeit etwas abzugewinnen, den Sitten und Gebräuchen des Wiener Ballwesens restlos unkundig bin und außerdem mal wieder bis auf den letzten Pfennig abgebrannt war. Ich hatte zwar mit bekommen, dass manche Frauen sich einen Musiker oder Künstler halten, weil sie damit so herrlich angeben können. Irgendwie so was konnte ich ja darstellen.

"Ich besitze aber keinen Frack"
Man muss sich das in österreichischer Diktion vorstellen: "Das macht nichts. Es gibt Millionen Frackverleihe in Wien"
"Wie kommen wir dahin?"
"Wir fliegen"
"Das kann ich aber nicht bezahlen, den Frack auch nicht"
"Kein Problem. Onkelchen bezahlt. Das ist auch ganz umsonst für den, dem gehört doch die halbe Fluglinie"
Ich kann mich nicht erinnern, ob das jetzt die Austrian Airlines oder die griechische Fluggesellschaft war.
"Onkelchen musst Du so wie so kennenlernen, schließlich sitzen wir in der selben Loge, in Onkelchens Loge. Da lernst Du auch den Landeshauptmann (oder so was. Ich kenn‘ mich bei den österreichischen Bezeichnungen nicht aus und weiß natürlich nicht mehr, was genau gesagt wurde) und andere Leute aus den höchsten Etagen kennen"
Bei mir baute sich das Bild eines österreichischen Onassis auf. Dem gehörte noch viel mehr als eine billige Fluggesellschaft. Ich glaubte kein Wort. Oder doch?
Onkelchen bezahlte noch Dieses und bezahlte noch Jenes und das so lange, bis der letzte Zug in die Nachbarstadt abgefahren war.

Ich kann mich nicht erinnern, was alles bis in die späte Nacht hinein geschah und geredet wurde. Auch kann ich hier Manches nicht ausbreiten. Ich gehe davon aus, dass diese Frau noch lebt. Und sie ist nach wie vor Wienerin. Doch irgendwann wird jeder Mensch mal müde.

Jetzt kommt die Stelle, auf die Sie lieber Leser, liebe Leserin schon lange gewartet haben.

Während über goldene Schnürsenkel oder sonst Weltbewegendes gequatscht wird, macht man sich eine ganze Zeit lang Gedanken, die sich daran abarbeiten, sich zu fragen: "Soll ich, soll ich nicht? Will die? Will ich? Trophäe? Eigentlich kannst du mit der Frau nichts anfangen. Hast du die dann am Bein hängen?" Und im Speziellen die wienerische oder Grazer Eigenart berücksichtigend: "Verklagt die mich, wenn ich will oder verklagt sie mich, weil ich sie verschmäht habe?"

Ausschlaggebend war wie so oft eine dann doch entscheidende Kleinigkeit. Hier waren es die langen, spitzen Fingernägel der gepflegten Dame. Ich wurde mit mir einig, dass ich weder Fakir noch Masochist bin.

Ich bot ihr eine Lagerstätte weitab von meinem Schlafgemach am Ende eines langen Flures an und erntete einen enttäuschten Blick und hörte noch eine Bemerkung der Art: "Alleine schlafen. Lange nicht mehr gehabt. Hin und wieder soll das ja erholsam sein"

Ich war hundemüde und schlief am anderen Ende des Flurs sofort ein, hatte somit keine Gelegenheit mehr, mir Gedanken darüber zu machen, ob ich da nicht gerade die Chance meines Lebens vertan hatte.

Das Frühstück am nächsten Morgen war nicht mehr so beredt. Doch als sie ging sagte sie: "Überleg‘ Dir das mit Wien bitte. Und sag mir bis spätestens in einer Woche Bescheid. Meine Telefonnummer habe ich Dir auf den Tisch gelegt. Bis dahin muss ich das wissen."

Es war nicht die Telefonnummer meines Freundes aus der Nachbarstadt sondern die eines Luxushotels in Paris.

Sie hat mich nicht verklagt. So weiß ich bis heute nicht, ob ich was und wenn ‚ja‘, was ich da verpasst habe.

Bärenlachen

Das muss aus den Kommentaren ans Tageslicht.

Den Elchhunden ist es zu warm geworden. Die Verfolgung der Fährte des Bären wurde abgebrochen. Außerdem habe sich die Spur verloren. Alter Bärentrick. Mal ein paar Kilometer einen Bach hoch stapfen und diesen dort verlassen, wo auf Felsen keine Fußabdrücke hinterlassen werden.

Dank an die Julia für den Hinweis

Straßenschlucht

Hitze

Kein Baum, kein Strauch, nur Stein. Hier staut sich die Hitze. Heute hat solche eine Innenstadtstraße die Chance, sich bis auf über 40° C zu erhitzen. Die von der Sonne aufgeheizten Wände erreichen erheblich höhere Temperaturen und speichern diese Wärme. Diese Wärme wird in der Nacht abgegeben. Das bedeutet, dass eine nächtliche Abkühlung kaum stattfindet. Das ist wenig angenehm. Der Schlaf ist gestört. Die Luft bleibt staubtrocken, wobei das Wort Staub hier wörtlich zu nehmen ist. Solche Straßen sind nicht selten. Für die Vegetation und unsere Gesundheit ist das sehr abträglich, weil der in freier Landschaft eintretende Taupunkt nicht erreicht wird. Der Taupunkt wird erreicht, wenn die Luft so weit abkühlt, dass die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert. Das geschieht selbst in der Wüste jede Nacht. Das Erreichen des Taupunkts ist für das Leben einer Region fundamental wichtig. Wird er über einen längeren Zeitraum nicht erreicht, erstirbt jegliches (pflanzliche) Leben.

Dies ist ein Plädoyer dafür, Bäume zu pflanzen und jede Möglichkeit zu nutzen, Grün anzusiedeln.

Ich meine nicht die Vorstellung von Heia-popeia-Grün, diesem sentimentalen, sich aus rückwärtsgewandten Resten einer kitschig romantischen Unbedarftheit nährendem "Naturverständnis". Dann lieber "Zurück zum Beton". Ich meine eine knallharte Notwendigkeit, weil es ums Verrecken geht.

Urwalf

Gesundheitsreform

Welch ein Nebelbegriff. Da wird keine Gesundheit reformiert, was ja auch nur Unsinn wäre. Es geht um die Finanzierung. Das aber nur am Rande.

Bevor die sozialen Verpflichtungen und Leistungen nicht sauber von den Steuern getrennt sind, es somit nicht zum Verschieben von Geld und Zuständigkeiten kommen kann, bleibt alles nur Gerede ohne eine Chance auf eine saubere und durchsichtige, verständliche und effektive Lösung.

Wer Fragen hat, kann versuchen sich hier zu informieren. Viel Erfolg!

Der Plan 1981

Plan
Pyrolator - Moritz R - Frank Fenstermacher

Montag, 12. Juni 2006

Guantanamo macht schlechte Presse für Bush

Presseschau der Deutschen Welle

Bruno und die Bürokratie

Nach aller Wahrscheinlichkeit werden Bruno, der erst einmal klug abgetaucht ist, weitere Artgenossen folgen. Tiroler und Bayern beraten ein grenzüberschreitendes Bärenmanagement Es ist allerdings fraglich, ob die Petze sich diesem Management unterwerfen werden. Ich sehe sie lächelnd "Ich bin doch nicht blöd!" brummeln.

Jetzt wird’s unheimlich

Diesmal ist es der Club der untoten Dichter, der ein Pfingstochsenpreisausschreiben ausgelobt hatte. Mit dem Signum Pfingstochse fühlte ich mich natürlich angesprochen und habe an dem Preisausschreiben teilgenommen. Was nicht vorhersehbar war und eben etwas unheimlich ist, dass ich als einziger die richtige Lösung gefunden habe.

Die scheintoten, untoten und halbtoten Dichter scheinen einen Narren an mir gefressen zu haben.

Doch da gibt es zwei weitere Gewinner, die sich einer begleitenden Aufgabe unterzogen und gewonnen haben.

Deshalb mein inbrünstigster Glückwunsch an die Julia
und
endlich der Ausdruck meiner höchsten Verehrung für die Rabenwerker

Über Allem schwebt natürlich meine tiefe Verbundenheit mit den wie immer gestörten Dichtern.

Red Hot Chili Peppers

in jungen Jahren

Peppers
Im Juta - Wilhelm Marx Haus - Düsseldorf-Mitte

Club der halbtoten Dichter – Café Sperrmüll - Poodlitzerpreis

Der Club der halbtoten Dichter ist eine Vereinigung anarchischer Blogwortdrechsler, der sich regelmäßig in einem Café Sperrmüll, einem berühmt berüchtigten Lokal im in jeder Hinsicht rühmenswerten Sankt Pauli, trifft.

Sperrmuell

Dieser bemerkenswerte und sogar in mancher Weise achtbare Club verleiht hin und wieder und aus purer Lust und Laune Preise.

Überraschender Weise ist es diesem Club, vertreten durch den Häuptling Schmutzige Feder nun eingefallen, mich völlig unverdientermaßen mit dem Poodlitzerpreis 3. Klasse auszuzeichnen.

Urkunde

Dieser etliche Privilegien mit sich bringende Preis trägt den Namen des weit über das Schwabenland hinaus bekannten und sich in vieler Hinsicht verdient gemacht habenden Herrn Poodle.

Solchermaßen befinde ich mich jetzt in großer Verlegenheit, welche sich u.a. dergestalt äußert, dass ich nicht weiß, ob die Sonne soeben auf mein Hirn brennt oder ob ich einem Fieberwahn aufsitze und halluziniere, im Fernsehen würden stundenlang Fußballspiele übertragen und die Programme fast aller Sender drehten sich um den Fußball, was nach aller Vernunft nicht sein kann, weil doch - wenn überhaupt etwas - der Ball sich dreht. Sich drehende Sender. Also ich bitte doch !

Der geneigte Leser wird nachempfinden, in welchem Ausnahmezustand ich mich befinde. Zum Trost kann ich mich an die Worte meiner Oma erinnern, die in solchen Fällen meinte: "Jung, schlaf erst mal drüber. Die Zeit wird das schon richten."

Doch vorerst höre ich überall fußballerregte Schlachtgesänge, sehe an den Häusern selbst als Schmuck von Mülltonnen und in und vor so gut wie allen Kneipen Fahnen, halluziniere überwältigende Scharen von als Ausländer und Fußballfans verkleideten Gestalten. Den einzigen Halt, den ich finden kann, bietet mir das strahlende aber irisierend flackernde Licht des Beteigeuze, der stoisch in meine Behausung leuchtet.

Sonntag, 11. Juni 2006

Eselsdistel

Onopordum acanthium

Esels1

Die Eselsdistel ist eine 1 m bis 1,50 hoch werdende, stattliche Pflanze mit auffallend silbrig-grauen, buchtigen, stark stachelig bewehrten, großen in eine starre Spitze auslaufenden Blättern und ebenfalls silbrig behaarten Stengeln. Farbe und Behaarung weisen darauf hin, dass sie an Trockenheit angepasst ist. Sie bevorzugt warme Standorte, stammt sie doch aus Südeuropa.

Esels2

Bei uns kommt sie etwa so häufig vor wie ein historischer Wagen des Airport Fire Service des Düsseldorfer Flughafens am Worringer Platz dieser Stadt., wie er auf dem Bild hinter eben einer Galerie etlicher Eselsdisteln auf einem Grünstreifen zu sehen ist. Diese Bilder sind drei Jahre alt. Die Eselsdisteln sind im Zuge der Neugestaltung des Worringer Platzes entfernt worden, obwohl sie unter Naturschutz stehen (GefGr. 3)*

Esels3

Wie aber kommt es, dass eine solch seltene und in ihrem Bestand gefährdete Pflanze sich spontan auf den Verkehrsinseln und Mittelstreifen eines einen Verkehrskontenpunkt darstellenden, innerstädtischen Platzes ansiedelt?

Nun ja, zum Einen findet sie dort ihr gemäße Bedingungen vor, d.h. Bedingungen, mit denen sie zurecht kommt. Dann aber, und das erscheint mir entscheidend zu sein, hat sie hier wenig Konkurrenz. Gerade weil diese Verkehrsinseln immer mal gemäht werden und solch ein Verkehrsknotenpunkt es für viele Pflanzen unmöglich macht, dort Fuß zu fassen, eröffnet sich für unsere Eselsdistel just jene Nische, in der sie sich durchsetzen kann. Es ist warm. Und mit den übrigen Widrigkeiten wie Trockenheit, Nächte, in denen der Taupunkt nicht erreicht wird, und Emissionen der übelsten Art kommt sie im Gegensatz zu heimischen und eigentlich vitaleren und dominanteren Pflanzen gut zurecht. "Hey, hier bin ich Ihr Brennesseln, Ihr Engelswurze, Ihr wilden Kerbel, die Ihr ach so empfindsam seid, dass Ihr das hier nicht aushaltet!" scheint sie zu melden.

Vor ein paar Tagen bei Betrachtung der Mäusegerste hatte ich darauf hingewiesen, dass die Artenvielfalt in Städten höher ist als in der die Städte umgebenden, freien Landschaft. Dazu erreichten mich etliche erstaunte wenn nicht stark zweifelnde Fragen. Ja, es stimmt. Es ist die Vielfalt nicht die Üppigkeit der Pflanzen. Gerade der Umstand, dass Pflanzen immer wieder gestört werden, was viele in der Gegend natürlich vorkommende (autochthone) Pflanzen nicht aushalten, ist es, die anderen, in einer Gegend weniger häufig oder überhaupt nicht vorkommenden Pflanzen ermöglicht, ihre Nische zu finden. Es ist nun mal so, dass in einer Stadt Bedingungen herrschen, die der an sich in dieser Gegend beheimateten Flora das Leben mitunter schwer wenn nicht unmöglich machen. Derlei Widrigkeiten sind in der Stadt ebenso häufig wie unterschiedlich. Gerade solche auf kleinste Räume beschränkten, microklimatischen und/oder emissionsbedingten (Luft und Boden betreffend) Gegebenheiten bringen es mit sich, dass sich oft schon auf wenigen Metern recht unterschiedliche Lebensbedingungen ergeben. Unter jeder dieser Bedingungen finden dann speziell angepasste Pflanzen dort und nur dort ihren Standort und eben nicht ein paar Meter weiter. In der freien Landschaft sind die spezielleren Lebensbedingungen viel großflächiger angelegt. Deshalb finden wir in den Städten auf kleinstem Raum sehr verschiedene Pflanzen, während in der freien Landschaft sich jeweils dort typische Pflanzengesellschaften aus meist wenigen unterschiedlichen Pflanzenarten bilden. Im Reich der Pflanzen geht es sehr rigoros zu. Es herrscht gnadenloser Verdrängungswettbewerb. Wer am besten mit einem Standort zurecht kommt, ist Sieger und darf leben. Das heißt nicht, dass sich, wo es sinnvoll ist, nicht auch Symbiosen zwischen unterschiedlichsten Pflanzen bilden, sich die Jungs und Mädels Grünlinge (und Pilze) nicht inniglichst zu Überlebensgemeinschaften zusammenschließen.

Die Vielfalt der in einer Stadt siedelnden Pflanzen bedeutet nicht, dass es in der Stadt allgemein besser oder günstiger zu leben ist. Eine der Climaxvegetation einer Gegend entsprechende Flora kann sich nicht aufbauen. Aber immerhin, hier bilden sich neue, den Umständen angepasste Vegetationen, die in ihrer wohltuenden Wirkung nicht zu unterschätzen sind. Solche Vegetationen rücken erst jetzt in das Blickfeld der Betrachtung. Die Forschungsergebnisse sind noch sehr lückenhaft. Das Forschungsgebiet aber ist äußerst interessant. Auffallend ist, wieviel Neophyten, Pflanzen aus weit entfernten Gebieten (z.B: neuerdings das schmalblättrige Greiskraut aus Südafrika), hier überall, auf festgetretenen Schotterplätzen, in der luftigen Höhe von Regenrinnen, ja sogar in Astgabeln von Bäumen Fuß fassen. Multikulti und Globalisierung auch im Reich der Pflanzen.

Die Climaxvegetation in der Region Düsseldorf, meinem Wohnort, denken wir uns Stadt und Menschen mal weg, wäre Wald - besiedelt u.a. von Wolf und Bär Dominante Pflanzen wären wahrscheinlich Buche und Eiche. Aber darum geht’s hier nicht. Die Mammuts und Dinosauriere sind auch mal ausgestorben. In diesem Sinne geht es auch mit der Vegetation weiter. Und wie es möglicherweise weitergeht, das ist wissenswert und interessant. Ob diese neuen Pflanzengesellschaften um uns herum nun eine Chance sind oder nicht, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sind sie kein Alibi für jedwede Umweltsünde. Ganz und gar nicht. Weiter führende Bewertungen kann ich nicht abgeben, da ich solche nicht zu untermauern wüßte. Ich weiß nur, dass so Geschichten, wie jedem künstlich angelegten Tümpel das Etikett ‚Biotop‘ anzuheften und zu meinen, damit sei ein Stück Natur wieder erwacht, nicht nur lächerlich sondern irreführend sind. So einfach ist die Chose nicht.

GefGr. 1 = vom Aussterben bedroht
GefGr. 2 = stark gefährdet
GefGr. 3 = gefährdet

Esels4

Samstag, 10. Juni 2006

Ab heute Kippenberger

Martin Kippenberger 10.6. bis 10.9. K21,
Ständehaustr.1
Düsseldorf
dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende 11 bis 18 Uhr
Eintritt 6,50 Euro.

Wer ihn nicht kennt, kennt den Dortmunder vielleicht noch aus dem S.O. 36. Der Tod erwischte ihn völlig zu Recht in Wien. Wär' er nicht tot, gäb's diese Ausstellung nicht.

Früh sterben lohnt sich. Aber nur sich. Der Künstler hat nichts mehr davon.

Slow movie

Lustig ist, wenn bei Übertragungen per Webcam auf Grund des langsamen Bildaufbaus der Oberkörper einer vorwärts strebenden Person seine Beine einen Meter hinter sich stehen lässt.

Koch ante portas

Während die Nation den Blick starr auf 25 Mann und einen Ball gerichtet hat, zeigt sich, dass ein stetiger Karrierist und Unsympath, so sehe ich Roland Koch, stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender und damit Stellvertreter von Angela Merkel werden soll.

Blattersheim

Blattersheim
Ludenberger Straße - Düsseldorf-Grafenberg

Wenn sie den Joseph S. Blatter gefangen haben, kommt er in dieses Verlies. Dort kann er Höhenluft genießen und hat einen Ausblick in alle Richtungen. Nur raus kommt er nicht. Keine Treppe, keine Leiter, die ihn befähigt, auf Normalniveau herunter zu steigen.

Jetzt wird's eng

An diesem Wochenende soll es geschehen, der Bär soll gefangen werden. Man setzt dabei auf die Finnen mit ihren speziell ausgebildeten Bärenhunden.

Wenn es dieses Wochenende nicht gelingt, den Bär zu fangen, dann soll die Aktion auf 14 Tage ausgedehnt werden. Die Kosten dafür sind mit 25.000 Euro angesetzt. Diese wollen sich Bayern und Tirol teilen. Von Bärenmarke ist nicht die Rede.

Den Finnen und ihren karelischen Hunden traue ich Einiges zu. Insofern könnte es diesmal eng werden. Allerdings, schaut man auf die Karte, ist das Karwendelgebirge recht groß und hoch, so dass sich reichlich Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten ergeben. Vielleicht gibt es dort auch ausreichend Bäche, in denen man seine Spur verwischen kann. Mit dem Rasten wird’s allerdings schwierig, denn weder die Finnen noch deren Hunde werden nachlassen, einer einmal gefundenen Fährte nachzugehen. Oder gucken die auch Fußball-WM? Wohl weniger. Da müsste schon Skispringen her.

Die Schießerlaubnis für die Jäger in Deutschland und Österreich ist erst einmal ausgesetzt. Man will den Bären lebend und ihn dann in ein Wildgehege einsperren.

Mir stellt sich die Frage, was angenehmer ist, lebenslange Haft oder Todesurteil.

Warum war es am Rhein so schön?

Krefeld
Krefeld-Uerdingen - als die Schlote noch rauchten

Freitag, 9. Juni 2006

WP8

Im WP8 schaut man auch nur in die Röhre.

Anstoß

WMtotal1

Die Anderen haben auch und oft hübschere Fahnen. Der Bessere soll gewinnen.
Wenn du nicht weißt wohin mit dem Ball, schieß ihn ins Tor. Das gegnerische natürlich.

Kanarienvögel und die Musik

Weibliche Kanarienvögel legen mit anregender Liebesmusik größere Eier, schreibt das Handelsblatt. Da fragt man sich doch, welche Eier die männlichen Kanarienvögel vergleichbar stimuliert legen.

Gerade sagt mir einer, die bekämen Hodenmumps

Abu Mussab al Sarkawi

Ein Tod wird gefeiert. Eine Tötung wird gewürdigt. Ein Mord?

Ein Märtyrer ist geboren.
Wieviel Tote gab es eigentlich?

Bruno, der Streuner

Innsbruck

Bruno besuchte inzwischen eine Skihütte oberhalb von Zirn nahe Innsbruck. Als der Hüttenwirt und seine Freundin dem Geräusch folgend nachsahen, verschwand der junge Streuner höflich. Für ihn bereitgestellte Fallen hat er kluger Weise ignoriert.

Ich weiß nicht, was Bärenmarke dazu sagt.

Die dem Bärenhirn innewohnende PR-Agentur scheint gut zu arbeiten. Denn obwohl er sich durch Schafbestände frisst, Ziegen reißt und Zuchtkaninchen ihres Stalldaseins beraubt, plädieren lt. einer Forsa-Umfrage nur 12% der Bevölkerung dafür, JJ1 zu töten. 69% sind dafür, Bruno zu fangen und in einem Wildpark auszusetzen und 19% meinen, man solle Bruno vollkommen in Ruhe lassen.

Mäusegerste

Hordeum murinum (Hordeum lat = Gerste, murinum lat mus = Maus)

Maeusegerste

Die Mäusegerste ist ein häufiger Gast in unseren Städten. Man findet sie in Pflasterspalten an Mauern, auf Baumscheiben und an sonstigen zwar nährstoffreichen aber trockenen Standorten, die gleichzeitig warm genug sind.

Städte speichern mit ihrer Stein- Beton- und Asphaltmasse die tagsüber aufgenommene Wärme und sorgen dafür, dass die Wärme sich auch nachts länger hält. Ferner verfügen Steine, Beton und Asphalt keine Temperaturregulierung in Form einer ihnen innewohnenden Kühlung, wie sie bei Pflanzen und Erde alleine schon durch die Verdunstung von Wasser eintritt. Ferner ist der Luftaustausch in Städten meist geringer als in der freien Landschaft. Hieraus resultiert neben anderen hier nicht berücksichtigten Faktoren, dass die Temperatur in Städten in der Regel einige Grade höher liegt als die ihrer ländlichen Umgebung.

Mäusegerste ist somit ein Wärmeanzeiger. Sie kommt heute in Mitteleuropa, Nordamerika und Asien vor, stammt jedoch aus dem Mittelmeerraum.

Sie ist heute in unseren Breiten eine der typischen Pflanzen der Stadtvegetation. Auf einer ländlichen Wiese wird man sie nicht finden. Die städtische Vegetation unterscheidet sich wesentlich von der ländlichen und bildet eigene Vegetationsgesellschaften. Sie enthält sowohl einheimische wie auch manchmal von weit her eingeschleppte Pflanzen (Neophyten). Zu letzteren gehört somit die Mäusegerste, auch wenn sie uns gewöhnlich vorkommt und uns als ‚Unkraut‘ aus fast jeder Ritze entgegen wächst.

Ob sie zu den Ahnen unserer biernotwendigen Gerste zählt, ist mir nicht bekannt. Ich halte dies allerdings für unwahrscheinlich zumal es sich bei unserer angebauten Gerste um Hordeum vulgare handelt, diese botanisch als von Hordeum murinum verschieden behandelt wird. Und da Mäuse meines Wissens weder Bier brauen noch Whisky brennen, werden sie wohl lediglich die Körner aus den mit langen Grannen versehenen Ähren fressen. Die dazu gehörigen Mäuse mögen unsere Städte aber weniger, weshalb sie auf das leckere Mahl wohl verzichten müssen. So ist das manchmal im Leben.

Städtische Pflanzengesellschaften sind außerordentlich artenreich. Bemerkenswert ist, dass sie im Zentrum von Städten weit artenreicher sind als in den Vororten. Diese Verteilung der Artenvielfalt hat wenig mir der Korrelation von dem in Vororten größeren Reinlichkeitsverlangen der Bewohner zur lockereren Bebauung und Vorgartenkultur zu tun. Mäusegerste wie andere Landflüchtlinge bedürfen der permanenten Störung freier Flächen durch den Menschen. Auf Flächen, die sich selbst überlassen sind, siedeln hingegen sehr bald Ruderalpflanzen. Solche Gesellschaften tendieren zur Ausbildung von neuen Climaxvegetationen und gleichen sich im Zeitraum von Jahrzehnten und Jahrhunderten, der allgemein einer Gegend entsprechenden Vegetation an. Hier hätte die Mäusegerste keine Chance.

Man hat festgestellt, dass sich in Großstädten so um die 1.000 verschiedene Pflanzen ansiedeln (statistischer Mittelwert) . Ich vermute, dass die wachsende Zahl der in Städten nistenden Vögel damit zusammenhängt, auch wenn dieses abwechslungsreiche Nahrungsangebot und daraus resultierend auch eine Vielfalt an Insekten und sonstigen, kleineren Vertretern der Fauna nicht der einzige Grund für die Übersiedlung scheuer Waldvögel (Amsel, Ringeltaube u.a.) in die Städte sein wird. Die intensive Nutzung ländlicher Flächen und die Verseuchung der Landschaft mit Pestiziden wird hier eine ebenso große wenn nicht größere Rolle spielen.

Dreibeiniger Elektroglückschweinstadtlastesel

Rikscha

Fortschritt

Die Endphase des "Wiederaufbaus"

Ratingen
Ratingen-West wird gebaut

Garath
Düsseldorf-Garath kurz nach der Fertigstellung

Donnerstag, 8. Juni 2006

Blatter soll geehrt werden

Was höre ich da? Blatter, dieser Fifa Geront, soll mit der höchsten Auszeichnung, die Deutschland zu vergeben hat, dem Bundesverdienstkreuz, geehrt werden. Ich will mich hier zu Herrn Blatter nicht äußern. Das ist in allen möglichen Medien und auch Blogs bereits reichlich geschehen.

Das schlägt dem Fass nun wirklich den Boden aus. Ich kann nur hoffen, dass das Bundespräsidialamt dem nicht zustimmt.

Nicht zu glauben. Schrei. Kopf schüttel, wenn nicht Handgreiflicheres. Allein so was anzudenken, halte ich für pervers.

Die Ordnung der 50er Jahre

Adenauer gilt noch heute für Viele als bewundernswerter Politiker und Mensch. Die 50er Jahre gelten als vermufft aber auch von jener Ordnung beseelt, die sich heute wieder so Etliche, die Patriotismus und Werte beschwören, herbeiwünschen.

Wir, die wir jung waren und unter der albernen Ordnung litten und sehr wohl wussten, dass dort vor allem alte Nazis diese Form von Ordnung, die für uns bedingungslose Unterordnung bedeutete, hochhielten, waren dementsprechend aufmüpfig und deshalb auch oft strafbedroht.

Nur sehr, sehr sparsam und langsam wird ein freierer Blick auf die Zeit zugelassen. 50 Jahre sind vergangen seit der BND gegründet wurde. Jetzt werden einige Dokumente der Behörde zugänglich und durch den schmalen Spalt, den die Tür geöffnet wird, schauen wir auf eine fast in der Tradition des Dritten Reiches geführte Institution. Gedeckt von ganz oben, von Adenauer. Der BND wurde von dem Nazi-General Reinhardt Gehlen aufgebaut und war mit hunderten von SS-Leuten durchsetzt. Das ist die Tradition des BND.

Das sollte man bedenken, wenn sich mal wieder jemand auf den Rosen züchtenden Altkanzler beruft. Es ist eben nicht so, dass es damals keine andere Möglichkeit gab, als Nazis auf hohe Posten zu heben. Die Alternative wäre eine junge Republik mit jungen Politkern gewesen. Das aber war für Adenauer, der sich gerne mit Bismarck vergleichen ließ, nicht denkbar.

Gerade wird deutlich, dass der BND und Adenauer den Aufenhaltsort von Eichmann kannten, dieses Wissen aber geheim hielten, weil sie fürchteten, dass in einem Eichmann-Prozess belastende Fakten über den Staatssekretär im Kanzleramt, Globke, bekannt würden. Globke hatte als Mitarbeiter des NS-Innenministeriums die Nürnberger Rassengesetze kommentiert, welche die Verfolgung der Juden im NS-Staat regelten und Eichmann als Grundlage seiner Vernichtungsarbeit dienten.

Wir als Jugendliche waren völlig machtlos. Wir machten Musik, Musik, die von den Alten nicht verstanden und verdammt wurde, und bauten zusammen mit vielen anderen Musikern und unseren Zuhörern eine als besser und freier verstandene Gegenwelt auf. Das politische Moment war uns nicht immer bewusst. Wir wussten jedoch eins, das von den Alten Diktierte wollten wir nicht

Campino 1981

Campino

Bruno, der Grenzgänger

Ich sagte es bereits. JJ1 heißt jetzt Bruno. Bruno soll wieder in Tirol sein. Dort, so wird berichtet, soll er seinen Speiseplan um Zuchtkaninchen erweitert haben.

Inzwischen kümmern sich amerikanische Spezialisten aus den Rocky Mountains und finnische Bärenfänger um den Problem-Bären. Der WWF meldet, dass die Verfolgung Brunos bisher neben den Schäden, die er angerichtet hat, 70 000 Euro gekostet hat. Täglich koste er 2.500 Euro. Das sind dann wohl die Beträge, die Bärenmarke für ihre Image-Kampagne hinblättert, sieht man mal von den sicher höheren Kosten für die das Ganze ins rechte Licht setzende Agentur ab.

Wiese

Wiese

Heuschnupfenleidende mögen mir verzeihen, solch eine Wiese ist einfach zu spannend, als dass man sie ignorieren könnte. Auch duftet sie ganz herrlich. Pferde, Kühe, Meerschweinchen, Kaninchen haben sie zum Fressen gern, und manche Gesundschläfer rund um die ganze Welt schwören auf das von so einer Wiese gewonnene Heu. Aus manchen, mehrere Sinne gleichzeitig stimulierenden Gründen wirken die wogenden, wilden Grasansammlungen anregend. Dies trifft für beide Geschlechter zu. Beide neigen dazu, ihren neuen, supergroßen Flachbildschirmfernseher zu vergessen und sogar den kastrierten Rasen eines Weltmeisterschaftsfußballfeldes.

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lancelot0815 - 4. Dez, 21:22
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Das mit dem mittelmäßig verstehe ich nicht.Die Tattoos...
heike7777 - 25. Nov, 11:19
Empfehlenswert.
Ein gemütliches und vor allem sauberes Studio.Eine...
gunther4000 - 18. Nov, 19:36

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Zuletzt aktualisiert: 6. Jul, 02:00

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