Buss- und Bettag
Die dunkle Jahrszeit gemahnt einzuhalten, meint die Kirche und hat aus dem Mittwoch in der 47. Woche einen Buß- und Bettag gemacht, der aber in allen Bundesländern bis auf Sachsen wieder abgeschafft wurde.
Im Rheinland geht man mit dieser Fülle an traurigen Tagen wie Allerheiligen, Totensonntag und eben dem Buß- und Bettag locker um. Der Rheinländer bricht aus. Soviel Dunkelheit und dann so depressive Feiertage das ist zuviel für den Rheinländer. Deshalb hat er eine 5. Jahreszeit eingerichtet, die mit Hoppeditz Erwachen knall-fall beginnt. Die gute Laune lässt er sich dann durch so eine niederdrückende Störung wie der Aufforderung zu Einkehr und Beten nicht mies machen. Schon lange bevor dieser Störenfried des lächelnden Daseins abgeschafft wurde, hatte der Rheinländer diesen in ‚Bütz- und Betttag’ umbenannt und sich so

die Möglichkeit geschaffen, sein rheinisches Gesicht zu wahren und der dunklen Jahreszeit das abzugewinnen, was ihr nach des Rheinländers Meinung gebührt. Ein Tag im kuscheligen Bett und das nicht allein. So erfüllt der Rheinländer den Sinn eines solchen Tages, der Hinwendung zum Göttlichen, indem er dem Sinn die Sinnlichkeit hinzufügt und kommt so mit sich und der Welt ins Reine. Und Reinheit ist eine Tugend.
Der Buß- und Bettag wurde 1994 abgeschafft, um die Belastung der Arbeitgeber durch die neu eingeführte Pflegeversicherung durch Mehrarbeit der Angestellten und Arbeiter wieder auszugleichen. Solch ein profaner Umgang mit einem Feiertag schmerzt den Rheinländer natürlich, aber er macht das Beste draus.
Fußball im TV lässt sich auch vom Bett aus verfolgen. Am Mittwoch wird die Woche geteilt. Das war schon immer so und so wird es bleiben.
Im Rheinland geht man mit dieser Fülle an traurigen Tagen wie Allerheiligen, Totensonntag und eben dem Buß- und Bettag locker um. Der Rheinländer bricht aus. Soviel Dunkelheit und dann so depressive Feiertage das ist zuviel für den Rheinländer. Deshalb hat er eine 5. Jahreszeit eingerichtet, die mit Hoppeditz Erwachen knall-fall beginnt. Die gute Laune lässt er sich dann durch so eine niederdrückende Störung wie der Aufforderung zu Einkehr und Beten nicht mies machen. Schon lange bevor dieser Störenfried des lächelnden Daseins abgeschafft wurde, hatte der Rheinländer diesen in ‚Bütz- und Betttag’ umbenannt und sich so

die Möglichkeit geschaffen, sein rheinisches Gesicht zu wahren und der dunklen Jahreszeit das abzugewinnen, was ihr nach des Rheinländers Meinung gebührt. Ein Tag im kuscheligen Bett und das nicht allein. So erfüllt der Rheinländer den Sinn eines solchen Tages, der Hinwendung zum Göttlichen, indem er dem Sinn die Sinnlichkeit hinzufügt und kommt so mit sich und der Welt ins Reine. Und Reinheit ist eine Tugend.
Der Buß- und Bettag wurde 1994 abgeschafft, um die Belastung der Arbeitgeber durch die neu eingeführte Pflegeversicherung durch Mehrarbeit der Angestellten und Arbeiter wieder auszugleichen. Solch ein profaner Umgang mit einem Feiertag schmerzt den Rheinländer natürlich, aber er macht das Beste draus.
Fußball im TV lässt sich auch vom Bett aus verfolgen. Am Mittwoch wird die Woche geteilt. Das war schon immer so und so wird es bleiben.
knurps - 21. Nov, 16:47
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