Dienstag, 25. Juli 2006

Neu

Ich habe, nein, kein neues Laptop, eine neue Waschmaschine. Ja, meine alte, uralte hatte restlos ihren Geist aufgegeben. Das war ein Toplader. So was bekommt man nicht alle Tage oder aber zu überhöhten Preisen. Endlich habe ich genau die Maschine, die ich haben wollte, in so einem Versandkatalog zu einem enorm günstigen Preis gefunden und da 3 Jahre Garantie bestellt.

Ganz bald hatte ich eine Postkarte von der Spedition im Briefkasten, die besagte, dass in drei Tagen vormittags zwischen 8:00 und 10:00h die Maschine angeliefert werde. Ich möge bitte zu Hause sein oder dem Nachbar Bescheid geben. Ich war da. Um 9:00h schellte es und zwei Mann wuchteten mir eine wunderschöne, schmale, hohe Waschmaschine ins Bad. Ein deutsches Markengewrät. Jetzt schnurrt sie ganz leise, wäscht wie neu und schleudert mit einem leisen, jetartigen Oberton ohne zu rumpeln oder sonst unangenehm zu geräuschen. Ein sattes, gedämpftes Grollen, das durch eine geschlossene Tür nicht wahrnehmbar ist, sagt, hier wird gearbeitet. Die frisch duftende, nur noch leicht feuchte Wäsche aus dem Toplader zu nehmen, ist eine Freude. Bei den herrschenden Temperaturen ist ein Hemd in weniger als einer Stunde zundertrocken. Man könnte es auch gleich aus der Maschine nehmen und anziehen, ohne groß ein Feuchtegefühl zu haben. Wollte man das Hemd bügeln, hätte es exakt die richtige Bügelfeuchte.

Elegant, schlank und groß steht die Maschine da, als hätte sie schon immer da gestanden und glänzt. Prima Kauf und tolle Lieferung. Wenn ich mir vorstelle, die Deutsche Post wäre da irgendwo involviert gewesen, nein, den Ärger will ich mir nicht vorstellen. Das war auch eine andere Story. Nie mehr!

Büdchen gegenüber Amts- und Landgericht

Buedchen-Neubrueck
Neubrückstraße - Düsseldorf-Altstadt

Lokales – Radrennfahrer blockieren die Innenstadt Düsseldorfs

Umfangreiche Sperrungen am 31. Juli, 1. und 2. August/Erste Einschränkungen bereits ab 28. Juli

Düsseldorf ist in diesem Jahr Startort der Deutschland Tour. Die City der Landeshauptstadt gehört am 31. Juli und schwerpunktmäßig am 1. und 2. August den Radrennfahrern. Der Kern der Innenstadt ist am Dienstag, 1. August, Austragungsort des 5,5 Kilometer langen Prologes. Am Mittwoch, 2. August, findet dann der Start der ersten Etappe nach Bielefeld statt. Die Deutschland Tour ist ein Etappenrennen über eine Gesamtstrecke von 1.402 Kilometern mit Start in Düsseldorf und Ziel in Karlsruhe.

Die Prolog-Strecke führt nach dem Start am Burgplatz über Mühlenstraße, Heinrich-Heine-Allee, Kasernenstraße, Siegfried-Klein-Straße, Schwanenmarkt, Haroldstraße, Kavalleriestraße, Kniebrücke, Kaiser-Wilhelm-Ring, Oberkasseler Brücke, Rampe Fritz-Roeber-Straße, Joseph-Beuys-Ufer zum Ziel an der Rheinterrasse.

Alle notwendigen Sperrungen erfolgen versetzt, um den Verkehr nicht unnötig zu beeinträchtigen. Es werden insgesamt rund 2.500 Gitter aufgestellt. Etwa 300 Helfer und die Polizei sind an den Sperrpunkten im Einsatz. Rund um die Großveranstaltung kommt es zu folgenden Sperrungen: Freitag, 28. Juli, ab 12 Uhr, Samstag, 29. Juli, Sonntag, 30. Juli, Montag, 31. Juli und Dienstag, 1. August, jeweils ganztägig: Teilbereiche Parkplätze Rheinterrassen/Rheinufer, die als Parkplätze für TV und Orga-Team dienen. Am 31. Juli ist das Joseph-Beuys-Ufer zwischen Oederallee und Rheinterrasse gesperrt. Der Verkehr Richtung Norden wird über Fritz-Roeber-Straße und Oederallee abgeleitet, Richtung Süden wird er über Fischer- und Kaiserstraße geführt. Der Rheinufertunnel kann befahren werden, sollte aber trotzdem weiträumig umfahren werden. Der Burgplatz ist am 31. Juli sowie am 1. und 2. August Veranstaltungsort für ein Rahmenprogramm sowie die Starts.

Maßgebliche Einschränkungen für den Verkehr gibt es in Düsseldorf am Dienstag, 1. August, wenn der Prolog über die Bühne geht. Ganztägig gesperrt sein wird der Bereich Rathaus/Burgplatz und Mühlenstraße. Am 1. August ab 6 Uhr wird der Rheinufertunnel Richtung Norden ab der Ausfahrt Innenstadt/Kavalleriestraße gesperrt. Der Verkehr wird über die Kniebrücke und Kavalleriestraße abgeleitet. Richtung Süden bleibt die Sperrung wie am Vortag. Ab 12 Uhr wird dann die Kniebrücke stadtauswärts gesperrt. Stadteinwärts bleibt die Kniebrücke befahrbar. Ab 10 Uhr wird der Bereich der Rennstrecke nach und nach gesperrt. Harold- und Kavalleriestraße werden stadtauswärts ab 11 Uhr gesperrt, die Richtung stadteinwärts ist auf beiden Straßen nicht betroffen. Die Sperrungen in Oberkassel beginnen ebenfalls um 10 Uhr. Die Luegallee ab Belsenplatz und die Oberkasseler Brücke werden dann stadteinwärts gesperrt, stadtauswärts bleibt die Brücke befahrbar. Der Verkehr wird über die Düsseldorfer Straße und die Kniebrücke abgeleitet. Ebenfalls befahrbar sind die Breite Straße und die Heinrich-Heine-Allee Richtung Oberkassel. Die Sperrung werden ab 17.30 Uhr bis etwa 21 Uhr an der Strecke nach Abbau der Gitter wieder aufgehoben. Das Joseph-Beuys-Ufer ist bis spätestens Mittwoch, 6 Uhr, wieder frei.

Am Mittwoch, 2. August, startet dann die erste reguläre Etappe der Deutschland Tour über eine Strecke von 198 Kilometern nach Bielefeld. Start ist am Burgplatz. Der Bereich Burgplatz/Mühlenstraße ist dafür von 6 bis 16 Uhr gesperrt. Die Strecke der ersten Etappe im Stadtgebiet: Burgplatz, Mühlenstraße, Heinrich-Heine-Allee, Maximilian-Weyhe-Allee, Jägerhof-, Duisburger-, Prinz-Georg-, Bagelstraße, Franklinbrücke, Rethelstraße, Brehmplatz, Graf-Recke-, Vautierstraße, Staufenplatz, Ludenberger Straße, Pöhlenweg, Torfbruch-, Morper Straße und dann weiter über die Düsseldorfer Straße in Richtung Erkrath. (bla)

Düsselkatarakt

Duesselkatarakt
Düssel im Zoopark - Düsseldorf-Düsseltal

Für alle Besucher ein Bild zum Abkühlen

Siesta

Ich schlage vor, dass der Einzelhandel, seine Tempel und Hütten zur Zeit der größten Hitze und Sonneneinstrahlung, also von 14:00 bis 17:00 h MESZ schließt und dafür bis abends 22:00h, bis Sonnenuntergang, öffnet. Ein Schichtdienst würde es erlauben, dass das Personal der Frühschicht nach Hause fahren kann und die Spätschicht frisch ans Werk gehen kann. Familienbetriebe machen einfach Pause, essen was und legen sich in die Poofe. Der Kunde macht das Gleiche, wenn er lernfähig ist.

So wie es aussieht, sind wir auch in Zukunft subtropischer Witterung ausgesetzt, so dass dies lediglich eine Anpassung an die Klimaveränderung wäre.

Wie wär’s damit, an unseren Häusern Fensterläden außen anzubringen, was nicht so teuer und fast überall möglich wäre. Modernerer Sonnen- und Wärme- (und Kälte-) Schutz sollte bei Neubauten zum Einsatz kommen, meine ich.

Büdchen Haltestelle Birkenstrasse

Buedchen-Birken
Ackerstraße - Düsseldorf-Flingern

Merrill Lynch kauft Kö Center

Das Kö Center in Düsseldorf ist etwas in die Jahre gekommen. Der Besitzer, der inzwischen 80jährige Architekt Brune, hat die Reißleine gezogen und das Kö Center sowie weitere drei seiner Einkaufsmeilen an Merrill Lynch verkauft. Es ist die Frage, ob das der Kö gut tut oder ob damit die Tendenz, hier internationale Marken, die lediglich erste Adressen belegen aber dem lokalen, in diesem Falle anspruchsvollen Charakter einer solchen Prachtstraße abträglich sind, fortgesetzt wird. Das würde die Kö der Beliebigkeit aussetzen. Diese großen Marken trifft man überall auf der Welt an. Das Besondere der Kö, hier wirklich etwas Einmaliges, nur auf der Kö Erhältliches bewundern und kaufen zu können, wäre dahin.

Büdchen Marschallstrasse

Buedchen-Marschall
Marschallstraße - Düsseldorf-Derendorf

Diplomatie

Wollen wir hoffen, dass Condoleeza Rice ihre Augen aufsperrt, der Wahrnehmungsschwäche der US-Regierung abhilft und Georgie erläutert, dass ein Zusammenhang zwischen diesem Krieg und dem Einmarsch der Yankees in Irak besteht und wann, wie und warum sich Hamas und Hisbollah gebildet haben. Ich meine nicht, dass sie es schafft, deutlich zu machen, dass es unzulässig ist, einen Krieg, Blutvergießen, ein Gemetzel mit wahllosen Toten zu veranstalten, nur um der Eitelkeit Weniger zu dienen.

Schwein gehabt

Ich war noch keine fünf Jahre alt, als ich das Törchen im Zaun zu einer Wiese aufmachte und auf die Wiese mit den freilaufenden Schweinen lief. Mit Schweinen war ich vertraut. Was mich anzog, waren die vereinzelt dort stehenden Stachelbeerbüsche mit ihren süßen, reifen Früchten. Es war warm, so dass ich lediglich ein Höschen anhatte. Die Stachelbeeren waren zwar etwas schwierig aus ihren stacheligen Verstecken zu klauben, schmeckten aber umso köstlicher. Ich hatte nur Augen für die nächste Beere, als ich einen heftigen Stoß spürte, auf den Boden kugelte und dann erlebte, wie eine dicke Sau mit ihrem borstigen, langen Bauch über mich wegrannte.

Ein schreiendes Bündel lag auf der Wiese. Elke, die Schwester des Nachbarjungen, mit dem ich normalerweise das Tal mit den drei Bauernhöfen eroberte, kam angelaufen, nahm mich an die Hand und brachte mich Schreihals erst einmal zu dem plätschernden Bach, der unser Tal durchquerte und schmiss mich zu den Forellen in das kristallklare, kalte Wasser. Ich war über und über mit dicken Pusteln bedeckt. Die Sau hatte mich mit ihrem mächtigen Bauch flächendeckend erwischt. Anschließend lieferte sie mich wimmerndes Etwas zu Hause ab und Mutter beruhigte und behandelte mich.

Ein paar Stunden später waren die Pusteln abgeschwollen. Nur ein paar rote Flecken verteilten sich auf der zarten Kinderhaut. Ab da betrachtete ich die Schweine zwar weiterhin als im Grunde genommen freundliche und gemütliche Viehcher, wusste aber, dass auch diese Grunzer sich schon mal aggressiv verhalten und zeigte etwas mehr Respekt gegenüber den Specklieferanten.

Freitreppe und Lambertus Basilika

Lambertus
Joseph Beuys Ufer - Düsseldorf-Altstadt
Ganz früh morgens ist es noch leer hier. Ein wenig später schon ist diese Treppe am Rhein Treff und Kommunikationsära für Alle und Jeden.

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